
Sichern Sie Ihr Hab und
Gut in hochwertigen Datentresor.
Oft hängt eine gesamte Firmenexistenz mit dem Vorhandensein
Ihrer für den Betrieb wichtigen Daten zusammen. Geistiges Eigentum
oder Informationen der Buchhaltung sollten qualifiziert aufbewahrt
werden.Datentresore für Computermedien sind Feuersicher nach:
60 Minuten Feuertest : S 60 DIS
120 Minuten Feuertest : S 120 DIS
(DIS ist die Einteilungsklasse für Computermedien)
Feuertest für Datentresore:
Die Schränke werden bei 1090°C über 60 Minuten (S
60 DIS)
bzw. über 120 Minuten (S 120 DIS) beflammt und (in noch heißem
Zustand)
einem Sturztest aus 9.15 m Höhe unterzogen.
Die Innentemperatur darf dabei nicht um mehr als 30°C für
Disketten (DIS)
und 150°C für Papier (P) ansteigen.
Einbruchschutz für den Datentresor:
Datentresore können auch mit einem hochwertigen Einbruchschutz
nach VdS-Klasse (1 bis 3) geliefert werden. Zwei Tresore in einem
>> ein Optimum an Schutz vor Feuer und Einbruch !!!
Merkmale für die meisten Typen:
Mehrwandige Konstruktion der Datentresore, mehrfacher Feuerfalz, ausgestattet
mit
Spezial-PVC-Feuerschutzband, das im Brandfall zwischen Tür
und Korpus verschmilzt und so verhindert, daß Brandgase, Hitze
und Löschwasser in den Tresor eintreten.
Tür und Korpus mit Spezial-Füllung, 4-seitiges Bolzenverriegelungssystem.
Türöffnungswinkel meistens 180°. Je nach Modell gibt
es hier individuelle Eigenschaften.
Durch die individuelle Gestaltungsmöglichkeit können Sie die Inneneinrichtung gezielt auf Ihre Medien abstimmen.
So läuft der Test ab:
1) Feuerwiderstandstest für Datentresore:
Zwei Stunden Feuerwiderstandstest bei ca. 1090 Grad Celsius
an der TU Braunschweig
(nach VDMA 24991, Teil 1. Sicherheitsstufe S 120 DIS).
Nach 120 Minuten Beflammung werden die Brenner abgestellt. Der glühende Safe bleibt solange im Brandraum, bis die höchste Innentemperatur erreicht wird. Dies nennt man die realitätsnahe Nachheizperiode. Erst nachdem die Temperaturen zu sinken beginnen, ist der Test beendet.
Dann werden die Messdaten entnommen. Die höchste Innentemperatur
zeigt sich je nach Modell erst nach 8 - 10 Stunden. Nach Testabschluss
spielt die TU Braunschweig die eingelagerten Test-Disketten ein.
Dabei müssen die Daten einwandfrei lesbar sein.
Ergebnis: Test bestanden - Alle Daten konnten ohne Probleme gelesen
werden.
2) Feuerstoss- und Sturzprüfung nach VDMA 24991:
Der Sturztest soll u.a. Aufschluss darüber geben,
ob der Safe einen harten Sturz - lose in ein zweites Feuer - ohne
Schaden für den empfindlichen Inhalt übersteht. Denn nicht
zum ersten Mal stürzt ein brennendes Stockwerk ein und reisst
Datensicherungseinrichtungen in die Tiefe - hinein in das nächste
Feuer.
Ein Modell gleicher Bauart wird in dem vorgeheizten Ofen 45 Minuten lang bei einer Temperatur von 1090 Grad Celsius beflammt. Nach dem Abstellen der Brenner muss innerhalb von 4 Minuten ein Sturz aus 9,15 Meter Höhe in eine Kiesgrube durchgeführt werden. Nach dem Sturztest wird der Safe wieder in den Brandraum geschoben und nochmals 45 Minuten bei jetzt 900 Grad Celsius beflammt.
Auch dieser Test ist erst dann beendet, wenn die höchste Innentemperatur im Safe erreicht wurde.
Ergebnis: Test bestanden !
3) Sprengtest:
Vier unterschiedliche Sprengstoffmengen (von 200 bis 400 Gramm PETN/NP)
wurden als Haftladung seitlich, rückwärtig auf dem Kopfstück
und an der Safetür angebracht und gezündet. Dabei wurden
auch 2 bzw. 3 Haftladungen zur gleichen Zeit gezündet. Von
aussen sah der Safe aus wie nach einem Bombenattentat. Der Safeinnenraum
jedoch blieb unbeschädigt, ebenso die im Schrank befindlichen
Datenträger.
Ergebnis: Test bestanden !
4) Magnetfeldprüfung:
Magnetfelder können den Magnetismus von Datenträgern beeinflussen
und sie dadurch unbrauchbar machen. An der Universität in Köln
wurden in einer eingehenden Studie die magnetischen Abschirmeigenschaften
der Datensicherungsschränke durch Simulation eines magnetischen
Störfalls gutachtlich untersucht. Hierbei operierte man mit
Magnetfeldern von technisch möglichen und hantierbaren Elektromagneten.
Die Testergebnisse belegten, das die LAMPERTZ-Safes zur Abwehr magnetischer
Störungen in hervorragender Weise geeignet sind. Eine Beschädigung
oder Zerstörung der eingelagerten Datenträger konnte ausgeschlossen
werden.