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Zimmersafe

Ein Zimmersafe ist ein kleiner Tresor, der vorwiegend dort zum Einsatz kommt, wo nacheinander viele verschiedene Nutzer ihre Wertgegenstände verwahren wollen. Daher findet man sie häufig in Einrichtungen wie Hotels, der Gastronomie, Krankenhäusern, Sportvereinen oder Pflegeheimen. Der Zimmersafe dient vor allem dazu, Gegenstände von unterschiedlichen Besitzern in relativ geringen Zeitabständen zu lagern. Für bestimmte Gelegenheiten ist ein Zimmersafe auch für private Haushalte geeignet, beispielsweise wenn man kurzfristig und temporär wichtige Dokumente, Bargeld oder Schmuck aufbewahren möchte. Allerdings empfiehlt es sich nicht einen Zimmersafe für die dauerhafte Verwahrung zu nutzen, da diese Wertschutzschränke über ein eher geringes Eigengewicht verfügt und meist nur mit leichten Verankerungen angebracht sind. Hier besteht die Gefahr, dass der Safe einfach im Ganzen entwendet wird. Allerdings stellt ein Zimmersafe bei fachgerechtem Einbau und hoher Qualität eine ausreichende Sicherheit vor Gelegenheitsdieben dar und bedeutet auch für professionelle Einbrecher eine Hürde.

Egal ob im Hotel oder Krankenhaus ein Zimmersafe soll die kostbaren Gegenstände sichern, die die Gäste und Patienten mit sich führen. Diebstahl auf den Zimmern rückt ein Hotel schnell in ein schlechtes Licht und kann zu nachhaltiger Rufschädigung führen. Daher sollten die Sicherheitsvorkehrungen nicht nur zugunsten der Gäste, sondern auch zugunsten der Hotel- oder Krankenhausleitung optimal getroffen werden. Die Nutzung des Zimmersafe birgt darüber hinaus auch den Vorteil, dass sich das Diebstahlrisiko auf zahlreiche Orte innerhalb des Hauses verteilt, ganz im Gegensatz zu einem zentralen Tresor. Außerdem schätzen die Gäste die Diskretion und Unabhängigkeit, die ein Zimmersafe mit sich bringt. In der heutigen Zeit führt fast jeder Reisende ein Notebook mit sich, dessen Verlust oft über das Materielle hinaus unabsehbare Folgen hat. Daher gibt es bezüglich des Zimmersafe bestimmte Modelle, die so konstruiert wurden, dass in ihnen auch Laptops verwahrt werden können. Neben Bargeld, Kreditkarten oder anderen Dokumenten, sind auch Fotoapparate oder Videokameras im Zimmersafe sicher aufbewahrt. Neben der Sicherheit sollte ein Zimmersafe vor allem leicht zu bedienen sein, denn nur wenn der Safe einfach in der Handhabung ist, wird er von Gästen und Patienten gern genutzt. Außerdem sichert eine leichte Bedienbarkeit auch den Komfort des Personals. Daher sind die meisten Modelle nicht nur leicht zu montieren, sondern auch einfach im Gebrauch. Fast alle Zimmersafes sind für die Wand- oder Bodenbefestigung vorgerüstet.

Beispiele für die Zimmertresor - Gattung

a) Burg Wächter Serie Point Safe E

b) iS-Tresore Serie Wiesbaden mit Feuerschutz

Da der Zimmersafe für die Nutzung von verschiedenen Inanspruchnehmern konstruiert wurde, muss sich der Tresor jedem neuen Nutzer anpassen, um einen maximale Sicherheit zu gewährleisten. Üblicherweise wird ein Zimmersafe durch ein Tastenkombinationsschloss gesichert. Vorbei ist die Zeit der münzbetriebenen Schließvorrichtungen, die man aus Umkleidekabinen kennt. Heutzutage bekommt der jeweilige Nutzer entweder einen Code ausgehändigt, der nur über die Zeitdauer seines Aufenthaltes Gültigkeit besitzt, oder der Nutzer entscheidet selbst über den PIN. Ein elektronisches System sorgt dafür, dass bis zu 100 Vorgänge rückwirkend gespeichert und ausgelesen werden können. In neuen Modellen ist meist eine sogenannte „innere Uhr“ eingebaut, eine elektronische Komponente, die jeden vermieteten Zimmersafe mit Datum und Zeit registriert. Damit wird sowohl sichergestellt, dass alle Einschlussabläufe korrekt durchgeführt werden und die Nutzerprofile nicht durcheinander gebracht werden, als auch dass eine Nachvollziehbarkeit im Falle von Unregelmäßigkeiten besteht.

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