

Auf wichtige Daten sollte im modernen Informationszeitalter geachtet werden. Nicht alle dürfen von jedem eingesehen oder gar verwendet werden. Häufig stehen PCs und andere IT-Anlagen in Räumen, wie beispielsweise offenen Büros, zu denen viele Menschen Zutritt haben. Vor den Zugriffen Unbefugter können in dieser Situation Computertresore wirksam schützen. Doch zu den Raffinessen der IT-Sicherung war es ein weiter Weg.
Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert brachte große Veränderungen für die Gesellschaft mit sich. Von den einen wurden Wertgegenstände angehäuft, die es sofort vor anderen zu schützen galt. Besonders mit Entwicklung des Bankwesens und den damals dominierenden Bargeldgeschäften stieg die Bedeutung der Sicherheitsverwahrung in Wertbehältnissen. Tresore, Geldkassetten und ähnliches wurden immer weiter entwickelt. Es wurde mit verschiedenen Materialien experimentiert, unterschiedliche Schließmechanismen wurden gefunden, die heute selbstverständlich elektrisch unterstützt sind. Neben dem Schutz vor Diebstahl und Manipulation rückten die Feuersicherheit und der Schutz vor mechanischer Beschädigung in den Vordergrund. Mit dem Aufkommen der IT-Technik eröffnete sich auch ein neues Feld für die Sicherheitstechnik. Computertresore dürfen mittlerweile in keiner Firma mehr fehlen.
Für den Schutz der Datenverarbeitungsanlagen muss ein zusätzlicher äußerer Einfluss abgeschirmt werden: der Magnetismus. Außerdem müssen die speziellen Tresore die Balance halten, nicht übergroß zu sein und trotzdem genügend Luftzirkulation in ihrem Innern zuzulassen. Qualitativ hochwertige Computertresore sind deshalb mit einer Lüftungsanlage oder zumindest ausreichend Lüftungsschlitzen versehen. Kleine Kabelöffnungen gewährleisten den ordnungsgemäßen Anschluss der elektrischen Geräte ohne das Sicherheitsrisiko zu erhöhen. Als positiven Nebeneffekt bietet ein Computertresor auch einen wirksamen Schutz vor Staub und anderen Verschmutzungen, wofür jegliche IT-Geräte bekanntlich anfällig sind. Die Verankerung der Computertresore in der Wand oder mit dem Boden hindern vor dem Diebstahl der PCs. Besondere Sicherheit bieten Wertbehälter mit einem soliden Eigengewicht, die zusätzlich mit Schwerlastdübeln im Boden festgehalten werden. Somit wird eine Entwendung des Tresors samt Inhalt verhindert.
Als Computertresore werden im engeren Sinne Sicherheitsbehältnisse für handelsübliche PCs oder ähnliche Computer in Towergehäusen bezeichnet. Die IT-Branche stützt sich jedoch auf weitaus mehr schützenswerte Geräte. Im weiteren Sinne werden unter Computertresoren auch Sicherheitsbehältnisse für Server und Laptops zusammengefasst. Handliche Notebooks werden beispielsweise immer öfter großen Stand-PCs vorgezogen. Dafür wurden kleine Tresore geschaffen, in denen auch Platz für das nötige Zubehör wie Docking-Station, Maus oder externe Speichermedien ist. Diese Wertbehältnisse können je nach Kundenwunsch auch formschön in Möbel eingebaut werden. Für das private und stilvolle Büro eine elegante Lösung. Deutlich größer müssen die Computertresore für Server ausfallen. In ihnen finden auch zusätzliche wichtige elektrische Geräte, wie Hubs, Gateways oder Router, ihren Stauraum. Da diese IT-Elemente meist nie ausgeschaltet werden und 24 Stunden am Tag in Betrieb sind, ist die Wärmeentwicklung der Geräte sehr hoch. Bis zu 42% aller Schadensfälle werden durch Feuer ausgelöst. Ob durch Brandstiftung oder technischen Defekt, Computertresore müssen unbedingt feuersicher sein. Viele Computertresore haben eingebaute Warn- oder gar Löschsysteme. Sollte letzteres zum Einsatz kommen, muss sicher gestellt sein, dass kein Löschwasser ins Innere des Computertresors gelangt.
Beispiele für die Computertresor - Gattung
Ob im modernen Großraum-Büro oder im kleinen Home-Office, auf Computertresore sollte zur Sicherung wichtiger Daten nie verzichtet werden.
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