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Warum ein Datentresor?

Egal ob privat oder geschäftlich: Daten spielen im heutigen Informationszeitalter eine sehr große Rolle. Und jeder besitzt garantiert auch sehr wichtige, vertrauliche Daten, die auf keinen Fall in die falschen Hände geraten dürfen. Egal ob Passwörter, Wertpapiere, Zeugnisse oder schlicht die Fotos vom letzten Sommerurlaub: Ein Datenverlust kann ärgerlich, teuer oder sogar existenzbedrohend sein. Die drei wichtigen Aspekte Nun stellt sich natürlich die Frage: Nach welchen Kriterien sollten Sie Ihren persönlichen Datentresor auswählen? Im Großen und Ganzen gibt es drei Gesichtspunkte, die zu berücksichtigen sind. Erstens: Die Größe. Sie ist abhängig von der Menge und dem damit verbundenen Platzbedarf der aufzubewahrenden Unterlagen.

Zweitens: Die Einbruchsicherheit. Sie gibt an, wie sicher Ihre Daten vor eventuellem Diebstahl oder Beschädigungen durch mechanische Werkzeuge sind. Bei der Entscheidung hilfreich ist die Klassifikation der VDMA-Sicherheitsstufen, welche die Widerstandsfähigkeit des Tresors vereinheitlicht angeben. Dabei werden z.B. die Wandstärke sowie der Wandaufbau berücksichtigt. Drittens: Der Feuerschutz. Besonders bei einem Datentresor ist es wichtig, auf eine ausreichende Hitzeresistenz zu achten. Dabei ist zu bedenken, dass verschiedene Datenträger auch unterschiedlich wärmeempfindlich sind. So verlieren elektronische Datenträger bereits bei viel niedrigeren Temperaturen ihre Informationen als z.B. Papier. Was gilt es sonst noch zu bedenken? Darüber hinaus sollten Sie sich vor dem Kauf von einem Datentresor sehr genau dessen zukünftigen Einsatzort und –zweck überlegen. Private oder kleinere Betriebe benötigen meist nur ein Mindestmaß an Sicherung für ihre Akten, während global tätige Firmen im digitalen Bereich einen Profi-Safe anschaffen sollten. Zudem muss vorher geklärt werden, in welchem Raum der Datentresor aufgestellt werden soll. Wenn die Möglichkeit dazu besteht, ist ein Einbau in die Wand oder ein Möbelstück sinnvoll. Ist ein freistehender Tresor geplant, sollte dieser über ein möglichst hohes Gewicht verfügen, da er ansonsten von Dieben fortgetragen werden kann. Und Schließlich spielt auch die Größe des Raums sowie die Statik des Gebäudes eine entscheidende Rolle.

Beispiele für die Datentresor - Gattung

a) Chubb Safe Serie Data

b) Format Serie Fire Star Plus

Meist können durch eine ausführliche Beratung im Vorfeld größere Fehler vermieden werden. Keine halben Sachen beim Feuerschutz! Weil Brände die größte potentielle Gefahr für alle Arten von Daten darstellen, sollten sie beim Kauf von Ihrem zukünftigen Datentresor besonders viel Wert auf den Feuerschutz legen. Wichtig: Die meisten Tresore werden durch einheitliche Prüfverfahren zertifiziert. Im Falle des Brandschutzes geschieht dies durch den sogenannten Braunschweig-Test. Dabei werden die Tresore in einem speziellen Prüfraum einer Feuer- und Sturzprüfung unterzogen. Weiterhin sollte der Safe auch resistent gegen Rauch, Wasser und Chemikalien sein, die bei einem Löscheinsatz eventuell zum Einsatz kommen. Ein zertifizierter Datentresor garantiert Ihnen einen ganz bestimmten Feuerschutz. Wie hoch dieser ist, erkennen sie an einer Prüfplakette an der Innenseite der Tresortür. Dabei steht der Buchstabe „P“ für einen Feuerschutz für Papiere, die Abkürzung „DIS“ für einen Feuerschutz für Disketten und andere elektronische Datenträger. Wie lange der Inhalt des Tresors mindestens geschützt ist, erkennen Sie zudem an den Zahlen 60, 90 oder 120, welche die Zeit in Minuten angeben. Nicht zögern Also: Unterschätzen Sie nicht den Wert unternehmensinterner oder auch persönlicher Daten – Sie sind oft von größter Wichtigkeit. Schützen Sie diese Werte vor Diebstahl, Feuer oder Spionage und kaufen Sie einen Datentresor.

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