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Der Diskettentresor ist vielfältig einsetzbar

Disketten, welche zur Speicherung von Informationen dienen, sind empfindliche Datenträger. Sie können durch mechanische Kräfte oder Hitze leicht zerstört werden. Dann sind auch alle auf ihnen gespeicherten Daten verloren. Sobald es notwendig ist, Informationen sicher zu verwahren, ist es daher empfehlenswert, sich einen Diskettentresor anzuschaffen. Natürlich können darin nicht ausschließlich Disketten geschützt werden, sondern verschiedene Arten von Datenträgern, egal ob digital oder in Form von Papieren. Ein Diskettentresor macht nicht nur im privaten, sondern besonders im geschäftlichen Bereich Sinn.

Im Büro kann er für wichtige Unterlagen anstelle eines Büroschrankes eingesetzt werden. Dafür ist es allerdings notwendig, dass der Safe sich an einer zugänglichen Stelle befindet und leicht zu handhaben ist. Da es verschiedene Arten und Größen solcher Tresore gibt, können sie den individuellen Bedürfnissen perfekt angepasst werden. Diebstahl- und Feuerschutz Ein Diskettentresor soll Ihre Daten nicht nur vor unbefugtem Zugriff und Diebstahl, sondern auch vor den Gefahren eines Brandes schützen, welche in erster Linie Feuer, Löschwasser oder herabfallende Bauteile sind. Beim Einbruchsschutz spielen vor allem die Art des Schlosses sowie die Beschaffenheit des Tresorkorpus eine wichtige Rolle. So gibt es einwandige und doppelwandige Safes, wobei letztere einen sehr viel höheren Schutz vor Diebstahl bieten. Jeder Diskettentresor ist nach den europaweiten Richtlinien des VdS klassifiziert, was Ihnen eine gute Orientierung beim Kauf gibt. Vor allem Disketten und CD-ROMs sind extrem hitzeempfindlich. Daher ist es auch im Bereich der Feuersicherheit ratsam, auf eine Prüfplakette zu achten.

Diese gibt nicht nur an, für welche Art von Datenträgern der Diskettentresor geeignet ist („P“ für Papiere, „DIS“ für alle Arten digitaler Datenträger), sondern auch, wie viele Minuten der Safe im Brandfall Ihre Daten schützen kann. Gesetzliche Regelung Ein Diskettentresor ist kein Luxus, sondern in vielen Bereichen sogar zwingend erforderlich. Laut Gesetz sind Unternehmen verpflichtet, Ihre wichtigsten Papiere (z.B. Bilanzen oder Verträge) sicher aufzubewahren (BDSG). Seit dem Jahr 2002 gilt diese Vorschrift auch für digitale Daten. Nur ein eigens für diese Aufgabe konzipierter Safe ermöglicht eine wirklich sachgerechte Lagerung der Datenträger. Diese Regelung gibt es nicht ohne Grund.

Beispiele für die Diskettentresor - Gattung

a) Chubb Safe Serie Data

b) Sistec Serie SDE

Datenverluste fügen nicht nur dem betreffenden Unternehmen immensen Schaden zu, sondern unter Umständen auch Kunden oder Vertragspartnern. Somit sind nicht nur finanzielle Verluste die Folge, sondern auch eine Schädigung des Vertrauensverhältnisses zwischen dem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden. Auch Versicherungen bestehen häufig auf eine Sicherung der Akten durch einen Safe. Über Datensicherung Natürlich endet die Verantwortung für betriebliche Daten noch nicht mit dem Kauf eines Safes. Bei der gewerblichen Datensicherung ist es wichtig, Sicherheitskopien anzufertigen – idealerweise auf verschiedenen Medien, z.B. Magnetbändern, Tapes und Mikrofilmen – und diese in einem separaten Gebäude, in einem Diskettentresor, aufzubewahren. Zu hinterfragen ist zudem, welche Daten wirklich unersetzlich sind. Anwendungsprogramme lassen sich meist relativ schnell wieder installieren und neu einrichten, während Personaldokumente, Passwörter oder Aufzeichnungen der Buchhaltung im Falle eines Totalverlustes unwiederbringlich sind. Ein Diskettentresor schützt sowohl Private als auch Firmen vor den gravierenden Verlusten von existenziellen Informationen. Die Anschaffung eines solchen Safes ist deshalb nicht nur ratsam, sondern in vielen Fällen beinahe zwingende Konsequenz eines verantwortungsvollen und vorausschauenden Umgangs mit Daten.

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