

Wie der Name schon sagt, ist die oberste Priorität von einem Feuerschutztresor der Schutz wertvoller Besitztümer vor Feuer. Zwar verfügen diese speziellen Tresore auch über einen Einbruchsschutz, dieser ist jedoch eher zweitrangig. Die Hauptaufgabe besteht darin, unentbehrliche Aktien, Datenträger, Wertsachen, Urkunden und Dokumente zuverlässig vor den Flammen zu schützen.
Dabei ist Feuerschutztresor nicht gleich Feuerschutztresor: So sollten Körper und Tür am besten doppelwandig aus Stahl sein und über eine Isolierung mit hohem Feuerschutz bei gleichzeitig möglichst niedrigem Gewicht verfügen. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl sollte die Übersichtlichkeit im Inneren sein. Je nach Anwendungsbereich gibt es spezielle Einrichtungselemente für verschiedene Speichermedien, wie z.B. Innentresore, Extraböden oder Hängeregister im Feuerschutztresor. Eine optimale Volumenausnutzung des Innenraums ist ebenfalls von Bedeutung, da durch sie mehr Datenträger auf weniger Raum gelagert werden können. Obwohl beim Feuerschutztresor, wie gesagt, der Feuerschutz an oberster Stelle steht, gibt es auch die Möglichkeit einer Kombination von gutem Einbruchs- und Feuerschutz – die sogenannten Duplexschränke.

Diese sind in verschiedenen Einbruchs- und Feuersicherheitsklassen erhältlich, je nachdem welche Werte und Gegenstände in ihnen aufbewahrt werden sollen. Der Vorteil dieser Schränke ist der, dass die unersetzliche Dokumente und Gegenstände gleichzeitig vor mehreren Gefahren zuverlässig geschützt werden.
Beim Kauf von einem Feuerschutztresor ist darüber hinaus zu bedenken, dass er nicht nur vor Flammen schützen soll, sondern auch vor allen anderen Faktoren, die mit einem Band einhergehen. Deshalb muss er neben dem Brandschutz auch einen guten Rauchschutz und Schutz vor Löschwasser vorweisen können.
Es gibt Brandschutzschränke für die unterschiedlichsten Einsätze. Welcher Feuerschutztresor speziell der geeignete ist, richtet sich nach dem Wert des Inhalts sowie nach den Anforderungen der Versicherung. Die Klassifizierungen richten sich dabei nach der Zeit, in der der Inhalt vor dem Feuer sicher ist und den dabei entstehenden Temperaturen im Inneren.
Bevor ein Feuerschutztresor auf den Markt kommt, wird er in einem besonderen Verfahren von der amtlichen Materialprüfanstalt auf Feuerbeständigkeit und Explosionssicherheit getestet. Dies geschieht in der Regel in einem speziell dafür ausgerichteten Brand-Prüfraum, wo die Tresore Temperaturen von bis zu 900 Grad ausgesetzt werden und außerdem eine Sturzprüfung überstehen müssen.
Grob werden Brandschutzschränke eingeteilt in die Klassen P und DIS. Dabei ist jede Klasse für eine spezifische Art von Daten geeignet. Tresore der Klasse P sind angebracht für Papiere, Aktien und Sparbücher. Sie lassen sich unterteilen in S60 P (Schutz für mindestens 60 Minuten) und S120P (Schutz für mindestens 120 Minuten). In beiden Fällen darf die Temperatur im Inneren des Tresors 150 Grad nicht überschreiten. Papier ist bei diesen Temperaturen noch sicher, da es erst ab etwa 170 Grad beschädigt wird. In einem Feuerschutztresor der Klasse DIS dagegen kann man auch Disketten, CDs und Tapes sicher lagern und vor Datenverlusten durch Schmelzungen schützen. Hier darf die Temperatur im Inneren 30 Grad nicht übersteigen, was eine optimale Sicherheit aller Datenträger garantiert. Auch bei dieser Klasse wird in S60 DIS und S120 DIS unterschieden.
Beispiele für die Feuerschutztresor - Gattung
b) Format Serie Paper Star Pro
Alles in Allem ist ein Feuerschutztresor eine sichere Lösung in Unternehmen wie auch im Privatbereich. Ohne ihn werden bei einem Brand viele wichtige Daten und Wertgegenstände vernichtet, deren Wiederbeschaffung sehr teuer und aufwendig ist. Ein guter Feuerschutztresor schützt den Eigentümer vor diesen Verlusten und schenkt ein gutes Gefühl der Sicherheit.
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