Papierschutztresor
Kaum einer denkt darüber nach, dass im Falle eines Feuers nicht nur die Inneneinrichtung, sondern auch wichtige private und berufliche Dokumente unwiederbringlich verbrannt sind. Dazu gehören z.B. Urkunden, Policen und Verträge, aber auch Bargeld und Gemälde, denn Papier beginnt bereits bei einer Temperatur von 240 Grad Celsius zu verkohlen und Zimmerbrände erreichen leicht eine Temperatur von über 1000 Grad Celsius. Die Wiederbeschaffung solcher wichtiger persönlicher Unterlagen ist oft sehr langwierig und kostenintensiv, mitunter auch unmöglich. Doch dieses Risiko wird von vielen erst wahrgenommen, wenn es zu spät ist. Eine Abhilfe dafür schafft ein Papierschutztresor.
Ein Papierschutztresor gibt es in der freistehenden oder in der verankerten Version. Da die Tresore bis zu 2000 kg wiegen können, sollte man vorher die Stabilität des Bodens prüfen bzw. den Papierschutztresor gleich im dafür geeigneten Mauerwerk zu verankern. Ein schweres Modell bietet außerdem einen verstärkten Diebstahlschutz, da er nicht im Ganzen davongetragen werden kann. Je nach Bedarf und Einsatzmöglichkeit kann die Größe, das Gewicht und das Fassungsvermögen beim Papierschutztresor variabel gewählt werden. Es gibt kleinere Varianten für private Haushalte und großvolumige Modelle für gewerbliche Nutzung, in der große Kapazitäten an Dokumenten, wie Akten verstaut werden müssen. Die gängigste Schließvorrichtung ist das Doppelbart-Sicherheitsschloss, bei dem ein bis drei Schlüssel an befugte Personen ausgegeben werden. Wahlweise kann man den Papiertresor auch mit elektronischen Schließvorrichtungen versehen werden.