

Fast jeder hat es schon mal benutzt, es aber gar nicht so richtig wahr genommen. Im Schwimmbad oder auf dem Bahnhof - eine Schlüsselverwaltung im Hotel oder auf Arbeit. Schließfachanlagen begleiten uns auf vielen Wegen und sind überall da anzutreffen, wo mehrere Personen mit dem Bedürfnis Wertgegenständen verstauen zu müssen, an einem Ort zusammenkommen. Um sich jedoch im Schließfachdschungel richtig zurechtzufinden, bedarf dies der genauen Analyse der gestellten Anforderungen. Mit Sicherheit eine gute Investition Preisgünstige aus einfachem Stahlblech gefertigte Schließfachanlagen bilden im Schließfachbau die Basis und bieten auch nur einen geringfügigen Schutz. Für die Unterbringung mäßig wertvollen Gutes wie einer Sporttasche in einem Fitnesspark jedoch bieten die einfachen Tresore der untersten Schutzklassen angemessenen Schutz. Völlig anders sieht die Situation bei Schließfachanlagen in Sicherheitsunternehmen, Polizeistationen, Justizvollzugsanstalten und Banken aus. Hier ist das Sicherheitsbedürfnis der verwahrten Gegenstände wesentlich höher, was Schließfachanlagen der besonderen Art auf den Plan ruft. Schließfachanlagen mit Mehrpunkt-Bolzenverriegelung und Gehäusewandstärken von mehreren Millimetern sind Pflicht und müssen die gängigen DIN bzw. EU-Normen erfüllen. Da 90% der Aufbruchversuche an Tresoranlagen über die Tür stattfinden, sollten bei Schließfächern dieser Art Türblattstärken von ebenfalls mehreren Millimetern zu den Sicherheitsmerkmalen gehören. Weiterhin sollte man sich im Klaren darüber sein, ob Schließfachanlagen hohen Temperaturen trotzen können müssen, die zum Beispiel bei einem Feuer entstehen können. In Banken ist die Wahrscheinlichkeit eines Feuers im Tresorraum relativ gering, doch aus versicherungstechnischen Gründen wird dieses Risiko mit abgesichert. In Behörden, bei denen neben der Waffe auch Munition mit in den Schließfachanlagen gelagert wird ist es ebenso ratsam feuerfeste und zertifizierte Anlagen einzusetzen. Anders sieht das natürlich bei Gepäckschließfachanlagen in einem Bahnhof aus.
Die Betreiber der Schließfachanlagen rechnen nicht damit, dass dort exklusive Wertgegenstände deponiert werden und setzten somit günstigere und nicht feuerfeste Systeme ein. Individuelle Gestaltung für jeden Einsatzzweck Wenn die Frage nach den Schutzstufen geklärt ist, sollte man sich auf die Größe der zu verwahrenden Wertgegenstände konzentrieren. Die eben angesprochenen Gepäckschließfächer sollten natürlich das Ladevolumen gängiger Gepäckstücke aufweisen. Schließfachanlagen in denen Schlüssel bzw. Waffen aufbewahrt werden, können natürlich kleiner ausfallen. Da Produzenten von Schließfachanlagen neben ihren Standardsystemen oft auch modular aufgebaute Produkte im Programm haben, lassen sich auf Wunsch alle benötigten Anforderungen bequem kombinieren. Die Schließfachanlagen lassen sich für verschiedenste Zwecke individuell zusammenstellen, was den Endkunden über die Schließfachanzahl und Fachgrößen sowie deren Schutzklassen. entscheiden lässt Der Schlüssel der Zukunft Schließfachanlagen bieten je nach Anspruch verschiedene Schloss-Schlüssel-Kombinationen. Neben dem altbewährten Doppelbartschlüssel gehören mechanische bzw. elektronische Zahlenschlösser zum üblichen Erscheinungsbild solcher Schließfachanlagen. In den elektronischen Verschlussvarianten liegt, der modernen IT-Welt entsprechend, ein großes Potential hinsichtlich der mit ihnen realisierbaren Möglichkeiten. Abgesehen von der PIN-Eingabe, welche jeder vom Geldautomaten her kennt, liegt die Zukunft bei berührungslosen Systemen oder in der Biometrie. Transpondersysteme sowie Fingerabdrucklesegeräte und Irisscanner sind schon seit langem aus der Kfz- und Computerbranche bekannt. Doch die informationstechnische Entwicklung macht am Schloss der Schließfachanlagen nicht Halt. Mit diversen Produkten ist es ebenso möglich den Nutzungszustand des Schließfaches zu ermitteln und Einlagerungen bzw. Entnahmen zu protokollieren. Die Bedienung der Schließfachanlagen ist dementsprechend einfach, sehr benutzerfreundlich und ermöglicht nur berechtigten Personen den Zugriff.
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