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Standtresor

Der gute, klassische Tresor

Jedem, der sich ein wenig mit dem Thema Tresore beschäftigt, fällt relativ früh auf, was für eine unglaubliche Vielfalt an Tresoren es gibt: Einbautresore, Panzerglastresore, Waffentresore, Geldkassetten, Rohrtresore usw. Doch häufig macht diese große Auswahl die Kaufentscheidung nur unnötig schwer. Die meisten, vor allem privaten Personen, die eine wertvolle Münzen- oder Briefmarkensammlung bestmöglich schützen möchten, sind am besten mit der „klassischen“ Art des Safes beraten: Dem Standtresor, auch Wertschutzschrank genannt.

Ein Standtresor entspricht wahrscheinlich am meisten dem Bild, das die Mehrzahl von Menschen vor Augen hat, wenn sie an Safes denkt. Zwar gibt es unterschiedliche Größen, die danach variieren, was in dem Standtresor aufbewahrt werden soll, doch meistens hat er eine rechteckige Form und ist zwischen einem und zwei Metern hoch. Die Hülle ist gewöhnlich aus Stahl gefertigt und kann, zur Erhöhung des Schutzes, mehrwandig sein. Die Farbe kann meist frei gewählt werden und sollte auf die Optik des Raumes ausgerichtet sein, in welchem der Standtresor untergebracht werden soll.

Häufig wird ein Standtresor so hergestellt, dass er ein möglichst hohes Eigengewicht hat. Denn im Regelfall ist er weder mit dem Boden noch mit der Wand verbunden, und kann so theoretisch von einem Einbrecher aus dem Haus getragen werden. Professionelle Kriminelle besitzen dann zum Teil spezielle Werkzeuge und Maschinen, um den Tresor zu zerstören. Damit es soweit nicht kommt, ist der Standtresor so schwer, dass er von einem oder zwei Personen unmöglich hoch gehoben werden kann.

Das bringt natürlich auch einen Nachteil mit sich: Ein Standtresor, der über eine Tonne schwer ist, kann nicht ohne Weiteres in jedem Gebäude untergebracht werden. Die punktuelle Belastung im Gebäude kann unter Umständen große Schäden anrichten. Zudem muss unbedingt bedacht werden, dass auch Aufzüge meist nur ein Mindestgewicht zu tragen imstande sind. Um einen schweren Standtresor in ein höheres Stockwerk befördern zu können, muss deshalb eine stabile und möglichst breite Steintreppe zur Verfügung stehen.

Jeder Standtresor wird in der Regel durch eine zentrale Prüfstelle bewertet und mit entsprechendem Gütesiegel versehen. Dabei lassen sich grundlegend zwei Eigenschaften von Safes unterscheiden: Der Einbruchsschutz, der vor allem durch eine stabile Außenwand und ein zuverlässiges Schloss gewährleistet wird, und der Feuerschutz, der dafür sorgt, dass bei Bränden und extrem hohen Temperaturen der Inhalt des Tresors über möglichst lange Zeit hinweg unbeschädigt bleibt.

Dazu kommt ein Schutz vor Rauch- und Löschwassereinwirkung, die bei einem Brand ebenfalls entstehen. Wichtig ist, auf die verschiedenen Einstufungen zu achten, denn welcher Safe der geeignetste ist, hängt stark davon ab, was man schützen will. So ist Papier beispielsweise sehr viel hitzeempfindlicher als bestimmte Datenträger, wie Disketten oder CDs. Zur Aufbewahrung von Bargeld sollte deshalb ein Standtresor mit hoher Brandsicherheit gewählt werden.

Beispiele für die Standtresor - Gattung

a) Format Serie Rubin Pro

b) iS-Tresore Serie KAR

Wichtig ist bei großen Sachwerten in jedem Falle, sich mit der Versicherung in Verbindung zu setzen. Sowohl im privaten Bereich als auch in Unternehmen gibt es versicherungstechnische Richtlinien, wie hohe Werte aufbewahrt werden müssen. Ein zu billiger Tresor kann unter Umständen dazu führen, dass bei einem Diebstahl die Versicherung nicht zahlt. Vor einem so großen finanziellen Verlust schützt man sich am allerbesten, indem man einen qualitativ hochwertigen Standtresor kauft.

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Ingo Schonert Tresore Lotterbergstr.24-1

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