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Tresortür

Der eigene Tresorraum

Der größte Nachteil herkömmlicher Tresore ist ihre begrenzte Größe. Sie reicht meistens für die Aufbewahrung von Bargeld, Schecks und Dokumenten aus, doch bei großen Gegenständen, wie Gemälden oder Waffen, ist das Volumen gewöhnlicher Safes oft zu gering. Dann müssen entweder sehr viele möglichst große Stand- oder Einbautresore gekauft werden (was eine große finanzielle Belastung bedeutet) oder aber man entscheidet sich für eine sehr viel günstigere und praktikablere Alternative: Man verwandelt einen ganzen Raum in einen Tresor, und zwar mit Hilfe einer Tresortür.

Eine Tresortür ist eine spezielle gefertigte Tür mit einer Panzerschrank-Qualität. Bei korrektem Einbau lässt sich der hinter ihr liegende Raum wie ein Wertbehältnis nutzen. Voraussetzung ist natürlich, dass dieser Raum entweder sehr hoch gelegen ist oder sich im Keller befindet, da sonst ein Einstieg durch die Fenster möglich ist.

Besonders geeignet ist eine Tresortür für sogenannte Waffenräume, in denen Kurz- und Langwaffen, aber auch Munition sicher abgeschlossen werden können. Bei einer großen Anzahl von Waffen ist ein herkömmlicher Standtresor sehr unpraktisch. Da jeder Waffenliebhaber eine Sicherung nach dem Waffengesetz gewährleisten muss, ist ein Tresorraum hier die sinnvollste Lösung. Selbiges gilt für Betäubungsmittel, die ebenfalls laut Betäubungsmittelgesetz vor Zugriff zu sichern sind.

Bei der Nutzung einer Tresortür sind zwei Aspekte besonders zu berücksichtigen: Erstens muss die Tür selbst über eine hohe Qualität und Verarbeitung verfügen, und zweitens muss ihr Einbau in das Haus fachgerecht und sehr sorgfältig erfolgen. Daher sind unbedingt auf die speziellen Einbauvorschriften der Hersteller zu achten.

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass eine Tresortür bzw. ein Tresorraum auch sehr gefährlich sein können. Die Auseinandersetzung mit möglichen Gefahrenquellen ist daher unumgänglich. So können die Türen z.B., durch ihr großes Eigengewicht, Hände oder Finger einklemmen. Durch die Anbringung sogenannter Hartgummi-Puffers kann dies relativ einfach verhindert werden. Besonders wichtig ist eine solche Vorsichtsmaßnahme, wenn unter Umständen Kinder in die Nähe der Tresortür kommen. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass man im Raum eingeschlossen wird. Für diesen Fall sollte sich im Inneren des Tresorraums ein Notfalltelefon befinden oder die Tresortür sollte über eine Blockiersperre verfügen.

Tresorräume kommen in vielen Bereichen zum Einsatz: Besonders Antiquare, Schmuck- oder Waffenhändler oder auch Kunstsammler profitieren von diesem einzigartigen Prinzip. Aber auch in privaten Haushalten oder Banken werden Tresortüren genutzt. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass die entsprechende Tür nach einheitlichen Standards geprüft ist und somit auch von Versicherungen akzeptiert wird.

Damit die Werte im Tresorraum nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor physikalisch wirkenden Kräften oder Feuer geschützt sind, ist es sinnvoll, eine Tresortür mit Feuerschutz zu wählen und darüber hinaus den gesamten Raum gesondert auszustatten und abzusichern. Häufig kann dies mit relativ einfachen Mitteln und ohne größeren Kostenaufwand erfolgen. Am besten geeignet sind im Allgemeinen Kellerräume mit steinernen Wänden, die möglichst kühl und dunkel sind. Diese Lagerung verspricht auch die höchste Lebensdauer für jegliche Arten von Wertgegenständen oder Datenträgern.

Beispiele für die Tresortür - Gattung

a) iS-Tresore Serie ROL

b) iS-Tresore Serie EIS

Wenn Sie also darüber nachdenken, sich einen oder mehrere Tresore zu kaufen, ziehen Sie doch auch einmal die Möglichkeit einer Tresortür in Betracht. Dadurch ist dann auch auf Dauer genügend Platz vorhanden, falls zu den bisherigen noch weitere Wertgegenstände hinzukommen. Ein Tresorraum ist in jedem Fall eine sinnvolle und langfristig lohnenswerte Investition.

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Ingo Schonert Tresore Lotterbergstr.24-1

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