

Auf die Tür kommt es an!
Eine Tür ist im alltäglichen Leben ein symbolträchtiger Gegenstand. Sie verschafft uns Zugang zu einem bestimmten Raum, zu einem speziellen Menschen oder auch zu besonderen Möglichkeiten, kann uns all das aber auch verwehren, indem sie geschlossen bleibt. So verhält es sich auch bei einem Tresor. Ein Tresor besteht aus einem Korpus und einer Tür, wobei die Tür zumeist dreimal so dick wie der Korpus ist und nach den höchsten Sicherheitsstandards gesichert, weil sie der Bereich ist, der im Falle eines Einbruchs zuallererst und am stärksten angegriffen wird.
Um einen ganzen Raum zu sichern, bedarf es einer Eingangstür, die eine ähnliche Aufgabe erfüllt, wie eine normale Tresortür. Sie soll einen Raum für Unbefugte unzugänglich machen. Mit einer solchen Tür kann man einen ganzen Raum zu einer Art Tresor machen und eine große Anzahl von mittelgroßen aber auch großen Wertgegenständen einbruchs- und diebstahlsicher aufbewahren. Eine Tresortür ist zumeist in Panzerschrank-Qualität und es ist (fast) unmöglich, sie auf grobe Art und Weise zu öffnen. Diese Türen kann man auch als Abschluss für Waffenräume benutzen und somit seine Waffen und Munition entsprechend den Vorgaben des Waffengesetzes aufbewahren. Tresor- oder auch Archivtüren haben meist ein Standardmaß, Sonderanfertigungen sind für einen entsprechenden Aufpreis aber möglich.
Die meisten Tresortüren erfüllen in Bezug auf ihre Verarbeitung höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit. Jedoch kann eine solche Tür nur dann richtig sichern, wenn sie fachgerecht eingebaut wird. Selbstmontage ohne Hinzuziehen eines Fachmannes sind nicht ratsam. Für nicht fachgerecht eingebaute Tresortüren erlischt nämlich zumeist der Versicherungsschutz und die Haftung des Herstellers geht verloren. Eine Tresortür kann direkt beim Neubau mit eingebaut werden, es ist aber auch ein nachträglicher Einbau möglich. Möchte man sich ein Angebot des Anbieters erstellen lassen, genügt es meistens schon, das lichte Maß des Mauerdurchbruchs zuzusenden. Eine Tresortür kann sowohl einbetoniert, als auch verschraubt werden – beide Varianten sind möglich. Die beste Variante ist jedoch eine Kombination, bei der die Tresortür zusätzlich mit Armierungen zum Einbetonieren geliefert wird. Ergänzt wird dies durch Schwerlastankern, die durch den Rahmen hindurch befestigt werden. So erreicht man eine optimale Verbindung mit dem Mauerwerk und macht einen Einbruch so gut wie unmöglich.
Beispiele für die Tresortür - Gattung
Zu beachten ist, dass Tresortüren immer ein sehr hohes Eigengewicht haben. Um zu vermeiden, dass beim Öffnen der Tür die Hand zwischen Wand und Tür nicht eingequetscht wird, sollte man schon bei der Planung gewisse Vorsichtsmaßnahmen mit einplanen. Das Anbringen eines Hartgummi-Puffers ist eine gute Möglichkeit, sich zu schützen. Dieser Puffer wird im Aufschlag-Bereich angebracht, am besten im oberen Drittel, damit kleine Kinder die Hand nicht zwischen Türpuffer und Tresortür einklemmen. Außerdem kann zusätzlich eine Öse angebracht werden, in die die Türe beim Öffnen eingehängt werden kann, so dass sie bei einem Luftzug nicht einfach zugeschlagen werden kann. Es ist auch eine Blockiersperre erhältlich, mit der verhindert wird, dass man sich im Raum einschließt. Des Weiteren ist es ratsam, innen im Tresorraum entsprechendes Werkzeug und ein Telefon anzubringen, damit man in jedem Falle verhindert, im Raum eingeschlossen zu werden bzw. zu bleiben.
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