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Wandsafe

Aufgrund steigender Einbruchsstatistik legen viele Menschen großen Wert auf die sichere Verwahrung ihrer persönlichen Gegenstände und Unterlagen. Ein Wandsafe ist dafür eine geeignete Alternative. Dieser Tresor bietet nicht nur Sicherheit, sondern ist darüber hinaus auch Platz sparend. Wer sich also schon frühzeitig mit dem Thema Einbruchsschutz auseinandersetzt, für den ist ein Wandsafe eine ideale Anschaffung. Am besten ist es den Wandsafe bei Neu- oder Umbauten einzubauen, da ein nachträglicher Einbau oft umständlich ist. Dabei ist zu beachten, dass der Tresor mit einer 100 mm starken Betonschicht ummantelt sein muss. Einmal vorhanden ist der Wandsafe ein sicherer Verwahrungsort, da er aufgrund seines unauffälligen Einbaus von unbefugten Personen nur sehr schwer und unter großem zeitlichen Aufwand aufzuspüren ist.

Ein Wandsafe bietet einen Schutz der VdS-Klasse 1. Höhere Sicherheitsstufen sind hier nicht möglich, da die Seitenwände und die Rückwand des Korpus nur aus Stahlblech bestehen. Der endgültige Schutz wird erst durch den Einbau und die damit verbundene Betonummantelung erreicht. Die Montage des Wandsafe sollte generell von Fachleuten durchgeführt werden um zu verhindern, dass durch unsachgemäßen Einbau oder Schwitzwasser am Tresor Schaden entsteht. Jeder Wandsafe wird nach in Europa genormten Sicherheitsstufen inklusive entsprechendem Versicherungsschutz geprüft, die sowohl den Kunden als auch den Versicherern einen einheitlichen Grad an Sicherheitsstandard und Qualität zu gewährleisten. Dieses beinhaltet ebenfalls einen genormten Schutz vor Bränden. Jeder Tresor, der diesen Kriterien entspricht, ist mit einer Prüfplakette an der Türinnenseite gekennzeichnet. Diese Plakette zertifiziert den Wandsafe als einen definierten Schutz gegen thermische und mechanische Einbruchswerkzeuge, explosive Stoffe sowie Brände.

Bei der Auswahl des geeigneten Wandsafes, sollte man den Versicherungsschutz nicht außer Acht lassen. Da ein Wandsafe eine einmalige und dauerhafte Anschaffung ist, ist es ratsam sich ein Modell mit einer jeweils höheren Sicherheitsstufe zuzulegen, als wirklich benötigt wird. Da der Versicherungsschutz feststeht und auf einen bestimmten Wert bezogen ist, sich jedoch der Wert der eingelagerten Gegenstände oder Dokumente, wie Aktien, innerhalb weniger Jahre steigern kann, ist es möglich, dass der Versicherungsschutz diesen dann nicht mehr deckt. Dann muss ein weiterer Wandsafe oder anderer Tresor gekauft werden. Das gleiche Prinzip gilt auch bei der Auswahl des Volumens, da über die Jahre der Umfang der verwahrten Dinge ansteigt. Daher sollte man 25 % mehr als das benötigte Volumen veranschlagen.

Beispiele für die Wandsafe - Gattung

a) Format Serie WB

b) Format Serie Wega

Eine weitere Überlegung vor dem Erwerb des Wandsafe bezieht sich auf die Schließvorrichtung. Der Wandsafe kann durch verschiedene Schlösser gesichert werden. Das Doppelbart-Sicherheitsschloss wird meist mit einem Satz von zwei Schlüsseln ausgeliefert. Der Vorteil dieses Schlosses ist, dass man sich hier keine Zahlenkombination merken muss, außerdem ist es im Falle eines Einbruchs relativ leicht nachzuvollziehen, wer an den Schlüssel gekommen sein könnte. Der Nachteil ist, dass Diebe beim Entdecken des Wandsafe alle Räumlichkeiten nach dem Schlüssel durchsuchen werden und so weiterer Schaden entsteht. Mechanische und elektronische Zahlenkombinationsschlösser hingegen lassen sich durch den Code, einen sogenannten geistigen Schlüssel öffnen. Dies hat den Vorteil, dass der Schlüssel des Wandsafe nicht gestohlen oder verloren gehen kann. Außerdem erübrigt sich die Frage, wo der Ersatzschlüssel aufbewahrt wird. Der Nachteil ist, dass der Code beliebig oft weitergegeben werden kann.

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