

Um Wertgegenstände oder wichtige Unterlagen gegen unbefugten Zugriff Dritter zu sichern, greifen immer mehr Privatpersonen und Unternehmen auf Wandtresore zurück. Vor allem in privaten Haushalten sind Wandtresore eine geeignete Lösung, da sie nicht nur Sicherheit, sondern auch Platzersparnis bieten. Da in Deutschland aller 100 Sekunden ein Einbruch stattfindet, reicht es nicht mehr wie früher seine Wertsachen im Sparstrumpf unter dem Kopfkissen oder in der Kaffeedose zu verstauen. Wandtresore sind eine langlebige und sichere Alternative, um sich gegen Einbruch und Diebstahl zu wappnen. Wandtresore sind wesentlich unauffälliger als Standtresore, da nur der Besitzer von deren Existenz weiß. Allein die Tatsache ihrer versteckten Anbringung erhöht den Schutz vor Diebstahl, da es potentiellen Einbrechern nur schwer und unter einem relativ hohen Zeitaufwand gelingen wird, die Wandtresore ausfindig zu machen. Daher ist es wichtig das Risiko so gering wie möglich zu halten und nur so wenig Leute wie möglich in den Besitz der Wandtresore einzuweihen.
Zwar verfügen Wandtresore nur über die Sicherheitsstufe VdS I, da sowohl die Seitenwände als auch die Rückwand nur aus Stahlblech bestehen. Dennoch bietet dieser Safe durch seinen festen Verbund mit dem Mauerwerk einen hohen Sicherungsgrad, da so vermieden wird, dass die Wandtresore im Ganzen abtransportiert werden. Daher ist beim Einbau des Tresors auch vorgeschrieben, dass dieser von einer 10 cm dicken Betonummantelung umgeben sein muss.
Am besten ist es bereits in der Planungsphase für das Haus oder die Wohnung den Einbau der Wandtresore zu planen, da man Kältebrücken, Energiepass oder Klimaschutz berücksichtigen muss. Zwar ist ein nachträglicher Einbau des Tresors möglich, jedoch erfordert dies einen relativ hohen Aufwand. Die Montage ist grundsätzlich von Fachpersonal auszuführen, um Schäden durch Schwitzwasser oder unsachgemäßen Einbau zu verhindern. Außerdem muss beim Erwerb des Safes vorher geprüft werden, wie stark die Wand ist, in die er eingelassen werden soll, denn die Stärke bestimmt maßgeblich die Größe der Wandtresore. Überwiegend verfügen Wandtresore über versenkte Schlösser, um ihre Unauffälligkeit zu unterstützen. Daher kann man sie auch ganz klassisch hinter einem Bild verstecken. Man kann zwischen verschiedenen Schließvorrichtungen wählen. Das klassische Doppelbart-Sicherheitsschloss lässt sich mittel Schlüssel bedienen und macht das merken einer Zahlenkombination überflüssig. Wer jedoch Angst vor dem Verlorengehen oder Diebstahl der Schlüssel hat, sollte entweder auf ein mechanisches oder elektronisches Zahlenschloss zurückgreifen, bei dem man den Code ganz individuell wählen und wieder verstellen kann.
Beispiele für die Wandtresor - Gattung
b) Burg Wächter Serie WT Karat
Wandtresore gibt es in den verschiedensten Ausführungen, Größen und Gewichtsklassen. Je nach Bedarf kann man wählen wie viele Fächer sie enthalten sollen, ob ein Zwischenboden vorhanden sein soll oder welchen Brandschutz sie bieten. Wandtresore sind z.B. auch für den Schutz von Papieren erhältlich und zeichnen sich in dem Fall durch einen besonders hohen Brandschutz aus. Da Papier bereits bei einer Temperatur von 250 Grad zu verkohlen beginnt, die Temperatur sich bei einem Brand jedoch schnell auf über 1000 Grad erhöht, bieten feuerfeste Wandtresore einen guten Schutz. Denn Dokumente, wie Policen, Aktien, Verträge, aber auch Briefmarken oder Zeichnungen, sind im Falle eines Feuers sonst unwiederbringlich verloren. Weiterhin eignen sich Wandtresore gut zur Aufbewahrung von Waffen, da sie den Vorschriften des Gesetzesgebers entsprechen.
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