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    Telefonberatung

1.) Feuerschutz nicht gleich Feuerschutz:Nicht alle Datentresore, welche Ihnen eine Feuersicherheit für eingelagertes Datenmaterial versprechen, halten diese oft vollmundigen Zusagen auch. Bei den Leistungseigenschaften ist die Prüfmethodik nach der EN1143-1 allen alternativen Prüfmethoden vorzuziehen, weil hierbei der durchgeführte Test wirklich praxisnah und realistischer ist. Keine realitätsfremde oder fantasievolle Beflammung liegt dabei zu Grunde, sondern ein wissenschaftlich durchgeführter, naturwissenschaftlicher stresstest eines international anerkannten Prüfinstitutes.
Alleine die Simulation mit einem Sturztest aus 9,15 Metern Höhe zeigt eindrucksvoll, wie nahe der Test an der Realität angelegt ist. Simuliert wird dadurch nämlich der in der Praxis des Brandwesens nicht weit herbei geholte Gebäudedeckeneinsturz, als eine mögliche Brandfolge. Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und kaufen Sie lieber wirklich geprüfte Qualität nach der aktuellen EN1047-1 in den Schutzstufen S 60 DIS oder S 120 DIS.

2.) Automatischer Schnellverschluss: Professionelle Datentresore bieten häufiger einen komfortablen Schnellverschluss an. Dabei kann dann die Türe einfach zugedrückt werden und das Schloss mit dem Schnellverschlusssystem hält die Türe sicher im Korpus fest. Im Prinzip ist es aber am besten, wenn Sie den Datensafe sofort nach Benutzung wieder verschließen und nicht etwa tagsüber offen stehen lassen. Üblicherweise würden Sie in einem Brandfall versuchen, das Gebäude möglichst schnell zu verlassen und nicht erst wertvolle Zeit dafür aufwenden, um Ihren Datentresor auch zu verschließen.

3.) Podest und Sockel:Einige Tresore haben schon von Hause aus einen Sockel vorgerichtet, welcher bereits mehrere sachdienliche Funktionen aufweisen kann. Zum einen kann der Sockel als Knautschzone beim Etageneinsturz (Sturztest) bereits Energie verzehren. Zum anderen kann Die Transportstabilität des Tresors mittels Hubwagen bei dem ursächlich und vorwiegend der Feuersicherheit dienenden Charakteristik des Tresors sehr problemlos horizontal bewegt werden. Für Sie als Nutzer hat ein Sockel auch den Vorteil, dass es weniger zu einer Bedrohung durch Wasser kommen kann, da sich der Schutzraum für die Datenträger deutlich über dem Boden befindet.

4.) Ablagerung:Um die Datensicherung nicht zu kostspielig zu machen, empfehlen Ihnen der Datentresor Experte, zwischen der Ablagerung in das Archiv und den täglich erneut benötigten Datenträgern zu unterscheiden. Für die endgültige Archivierung oder Ablagerung benötigen Sie keinesfalls teure Einlagerungssysteme, um schnell an jeden Datenträger oder jedes Band zu kommen. Für die tägliche Benutzung bietet sich daher das Schubladenkonzept mit smartem Auszugsmechanismus an, weil Sie hier über den Auszug alle Bänder und Datenträgermedien bequem und zugriff sicher entnehmen oder einlagern können.

5.) Die Feuerschutzklassen S 60 DIS oder S 120 DIS bieten für eine Stunde bzw. zwei Stunden Feuerschutz:Die Auswahl und Kaufentscheidung hängt dabei im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

  1. Eine klare Anweisung der Geschäftsführung, für das das maximal mögliche im Bereich der passiven Feuersicherheit zu sorgen.
  2. Bestehende Auflagen der Sachversicherer.
  3. Die Infrastruktur Ihrer Feuerbekämpfung. Wie schnell wird ein möglicher Brand identifiziert (gemeldet) und wie schnell ist die Feuerwehr bei Ihnen im Einsatz (Anfahrtsweg).

6.) Bauweise der Datenschränke:Die Tresortüre sowie der Tresorkorpus sind mit Feuerschutzisolierung befüllt. Diese Feuerisolierung brennt nicht nur, sondern mindert auch die Temperaturerhöhung im Inneren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist das massive Erscheinungsbild der Feuerschutztresore. Von außen ist nicht zu erkennen um welche Sicherheitsstufe es sich bei einem guten Tresor mit Feuerschutz handelt. Im Türfalz des Tresors sind spezielle Quelldichtungen eingebaut die im Falles eines Feuers aufquellen und anschließend den Luftdicht abschließen und zum anderen das Eindringen von Löschwasser verhindert.

7.) Sichtprüfung:Datentresore sind eigentlich relativ wartungsarm. Was auf jeden Fall immer anzuraten ist, sind regelmäßige Sichtprüfungen der rundum laufenden Dichtungen an der Türe des Datentresors. Ein versehentlicher Kontakt mit Ordnern, Datenträgern, Magnetbandhüllen oder anderen Gegenständen, kann diese sensiblen Dichtungen unter Umständen nämlich verletzen. Die Praxis zeigte auch häufige Defekte durch Büroklammern, welche aus Ordnern oder Unterlagen fallen können. Dabei kann es möglicherweise passieren, dass diese in die unteren, senkrechten Bolzenkammern geraten und somit zu mechanischen Problemen mit der Schließung des Riegelsystems der Türe führen können.

8.) Direkte Sonneneinstrahlung: Die Dichtung und die Isolierung reagieren auf empfangene Wärmestrahlung. Ihr Datensafe kann aber nicht unterscheiden, welche Quelle diese Wärme abgibt. Daher ist es sehr ratsam, den Tresor nicht der unmittelbaren Sonneneinstrahlung, beispielsweise in der Nähe eines Fensters auszusetzen.

9.) Lackierung:Der Tresor bildet über die Dichtungen und das Andrücken an die Dichtungen einen gewissen Luftabschluss. Die Tresore kommen immer relativ frisch aus der Produktionsstraße und es kann daher bei der Gattung „Datensicherungstresor“ passieren, dass Ihr Datentresor noch länger einen Geruch verströmt (Industrielacke, Dichtungsmaterialien). Diese Geruchsbildung ist ganz normal und liegt an der völlig fehlenden Ventilation im Innenraum. Wen das stört, der kann durch einige Innenwäschen und Lüftungsvorgänge (Türe offen stehen lassen) die Phase der restlichen Abdunstung verkürzen, dann ist das Geruchsproblem relativ schnell behoben.


10.) Türdurchgangsbreite:Die meisten Datentresore sind auf den ersten Blick breiter als die gängige Standardtüre von 800 mm. Durch die sehr massiven Wandungen, sind diese Datentresore üblicherweise etwas üppiger in Ihren Außenmaßen. Bei rund 80 % aller produzierten Datentresore, kann die Türe aber ausgehängt und separat transportiert werden. Dieses hat zwei wichtige und klare Vorteile:

  1. Die Transportbreite oder -tiefe wird auf knapp unter 800 mm reduziert, was den Transport in Gebäuden erheblich vereinfacht.
  2. Bei einem möglichen Treppen- oder Fahrstuhltransport kann ein schwerer Datensafe in zwei Teilen transportiert werden und somit ist es einfacher den Tresor an Ort und Stelle sachgerecht zu transportieren.

11.) Verankerung:Hier sollte unterschieden werden, ob der Datensafe ein reiner Feuerschutzschrank ist oder dieser aber auch mit einem zweckmäßigen und ausreichenden Einbruchsschutz kombiniert wurde. Bei einem reinen Feuerschutztresor dient der Korpus nur zur Abwehr der reinen Gefahr durch Feuer, Brand und Brandfolgen. Daher ist diese Version in der Regel gar nicht erst verankerbar. Kombinierte Datentresore sind meist nur unwesentlich teuererer aber das mit erworbene Plus für den Einbruchschutz ist oft unbezahlbar, alleine auch schon unter dem heutzutage nicht unwichtigen Aspekt der allgegenwärtigen Industriespionage. Machen Sie es der Konkurrenz und dem Wettbewerb nicht zu einfach und sichern Sie Ihre wichtigen Daten auch wirkungsvoll gegen unbefugten Zugriff.

12.) Das Doppelbart Tresorschloss:Der Datentresor hat durch die Feuerschutzisolierung eine massive Wandung. Das meist serienmäßige Doppelbartschloss hat dadurch einen sehr langen Halm. Im Klartext bedeutet das, es ist nahezu unmöglich den Tresorschlüssel auch an einem normal dimensionierten Schlüsselbund zu tragen. Was folglich mit dem Schlüssel passiert, dass bedarf keiner blühenden Fantasie. Spielen Sie doch einfach einmal mögliche Optionen durch und entscheiden Sie sich gegebenenfalls für ein elektronisches Zahlenschloss.

 

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1.) DIE PERFEKTE ORDNUNG

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2.) DIE DATENSICHERUNG

Jeder Datensicherungssafe kann individuell nach Kundenvorgabe zusammen gestellt werden. Für die Logistik stehen hier Fachböden, Hängeregister und Schubladen bereit.

3.) DAS TRESORSCHLOSS

Wir bieten eine Vielzahl von elektronischen
Zahlenschlössern an. Die Benutzerverwaltung
reicht von bis zu 9 Benutzer, bis zu 39 Benutzer
oder bis zu 99 Benutzer.

4.) DIE ZERTIFIZIERUNG

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