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Der Tresor mit Feuerschutz - sicher vor Brand und Feuer

1.) Dokumententresor mit einem Feuerschutz, der das Feuer 60 oder 120 Minuten überdauert. Bei den professionellen Dokumententresoren unterscheidet man zwischen S60P und S120P nach EN1047-1. Das bedeutet, dass Ihre Papiere, Dokumente und Akten ein oder auch zwei Stunden vor Feuer unter realistischen Brandbedingungen geschützt sind. Diese sind

  1. Die Feuerstoßprüfung mit Beflammen / Abkühlen / Beflammen. Andere Testarten für den Feuerschutz legen leider nur eine lineare Temperatur an die Widerstandsfähigkeit des Tresors an.
  2. Sturztest.
  3. Löschwassertest.
2.) Welche Kriterien Sie beim richtigen Feuerschutz beachten müssen

a) Test Art / Zertifizierung:
Wir empfehlen den Kauf eines Dokumententresors nach der umfangreichsten und realistischsten Test Art. Setzen Sie um der Ersparnis von einhundert Euro willen auf den falschen Feuerschutz, könnten Sie nach einem Brand ein böses Erwachen erleben, denn niemand kann die Branddauer sowie die Brandintensität vorhersehen. Ob Ihr Brandschutztresor tatsächlich die von Ihnen gewünschte Qualität aufweist, davon können Sie sich leider erst nach dem Eintreffen der Feuerwehr überzeugen. Häufig jedoch ist es nicht nur die mangelnde Feuerisolierung, die Ihnen Kummer bereiten kann, sondern auch das anschließende Spritzwasser kann großen Schaden anrichten. Erstehen Sie jedoch einen hochwertigen Dokumententresor, ist dieser vor beiden Gefahren geschützt.

b) 30 - 60 oder 120 Minuten Brandschutz:
Welche Dauer Sie für den Brandschutz wählen, ist im Feuerschutztresor Ordner zu verwahren. Dementsprechend sind die Innenmaße ausgelegt, wobei die Stärke der Wand, je nach Dauer, natürlich dicker ist. Aufbauend auf diesen Maßen sollten Sie einen entsprechenden Stellplatz wählen. Entscheiden Sie sich für einen Brandschutz von 120 Minuten, erstellen wir massive Tresorwandungen, damit das ganze Isolationsmaterial untergebracht werden kann. Der Test wird nach der EN1047-1 bei 1093 Grad absolviert. Das bedeutet, dass der Safe automatisch größer und schwerer ist. Sollte der Transportweg über Stufen erfolgen, so muss dieser genau in Augenschein genommen werden. Der größte Fokus liegt hierbei auf der Diagonalen des Tresors, da dies die längste Kante ist, wenn er gedreht wird. Zu diesem Punkt empfehlen wir Ihnen ergänzend unseren Transportweg- Ratgeber zu lesen.

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der richtigen Brandschutzdauer liegt in der Beantwortung der Frage:“ Wie schnell ist die Feuerwehr bei Ihnen vor Ort, und welche Brandlasten sind in der Nähe der Tresoraufstellung zu erwarten?“ Denn es kommt wesentlich darauf an, ob Sie in einem Gebiet mit einer dichten Infrastruktur wohnen, so dass der Brand schnell entdeckt werden kann, oder ob Sie, etwas überspitzt dargestellt, in einem Forsthaus leben.

3.) Keller oder Geschoss: Sollten Sie Ihren Brandschutztresor im Keller unterbringen wollen, müssen Sie womöglich mit Feuchtigkeit oder einem Auslaufen der Waschmaschine rechnen. Die Wasserschutzdichtung reagiert jedoch bei Feuchtigkeit oder Wasser. Daher kann sie im Fall einer eigentlichen Gefahr Ihre umfassende Leistungseigenschaft nicht mehr bereit stellen. Wir empfehlen den Bau eines Betonsockels, dessen Bau Sie beauftragen sollten. Auf diesen stellen wir Ihnen dann den neuen Tresor auf und verankern ihn dementsprechend. Sie profitieren bei einer solchen Vorgehensweise in zweierlei Hinsicht: Zum einen müssen Sie keinen Schaden durch aus der Waschmaschine austretendes Wasser befürchten und zum Zweiten brauchen Sie sich nicht so tief zu bücken, sollten Sie beispielsweise Dokumente aus Ihrem Tresor holen wollen, denn dieser ist nun, durch die erhöhte Lage, viel komfortabler zu erreichen.

Der Nutzen einer Keller- Aufstellung Ihres Tresores besteht für Sie darin, dass ein möglicher Abtransport oder eine Mitnahme durch Einbrecher deutlich erschwert wird. Denn kaum ein Langfinger dürfte professionelles Werkzeug, welches für einen aufsteigenden Treppentransport benötigt wird, mit sich führen. Obendrein ist der Tresor unter 1000 Kilogramm verankert und somit weder schnell noch laut- oder risikolos abzutransportieren. Überdies ist der Tresortransport über die Kellertreppe auch für unser Team einfacher.

NUR QUALITÄT SICHERT IM BRANDFALL - BITTE KEINE BILLIGEN EXPERIMENTE

4.) Feuerschutz nach LFS 30, 60 Minuten (nach DIN 15659) oder nach S60P sowie S120P (nach 1047-1) Feuerschutz ist nicht gleich Feuerschutz. Die höchste Qualität erhalten Sie mit Produkten, die nach EN1047-1 geprüft wurden. Die schweren Brandschutzschränke werden nach dem Test zertifiziert. Diese Modelle werden in einer Brandkammer auf bis zu 1000 Grad Celsius erhitzt. Während dieses Prozesses wird gemessen, wie stark sich die Temperatur im Innenraum verändert. Diese Temperaturaufzeichnung wird auch nach dem Abschalten der direkten Beflammung in der Brandkammer in den folgenden vierundzwanzig Stunden fortgeführt. Dieses Procedere ist äußerst wichtig, da die Wärme auch danach langsam in den Safe eindringt. Die realistische Feuerschutzprüfung wird durch einen Sturztest auch einer Höhe von 9,15 Metern abgerundet, bevor der Feuerschutztresor anschließend wieder in die Brandkammer transportiert wird. Der Test simuliert dabei einen Komplett- oder Teileinsturz und soll anschließend ein erneutes Aufflammen des Brandes in einer zweiten Brandwelle fingieren.

Da auf dem europäischen Tresormarkt auch andere Feuerschutz- Prüfungen durch Importeure mit einem Feuerschutz von 60 oder 120 Minuten, jedoch zu völlig anderen Prüfbedingungen, angeboten werden, hat die europäische Tresorindustrie gemeinsam mit den Zertifizierungsstellen „leichte Brandschutzschränke“ nach LFS 30 und LFS 60 (Light Fire Safes) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, gute europäische Qualität in Zusammenhang mit einer preisgünstigen Alternative anbieten zu können. Diese ist vor allem für die Tresornutzer interessant, denen der Feuerschutz nur bedingt wichtig ist. In diesem Kontext ist es für die Beurteilung des Feuerschutztestes für Sie, als Kunden relevant zu wissen, dass die Temperaturerhöhung im Inneren des Safes nach Abschluss der Beflammung nicht weiter gemessen wir, im Gegensatz zu dem oben beschriebenen Verfahren. Daher ist der Verweis auf die Minuten des Feuerschutzes auch nicht ausschlaggebend, sondern viel wichtiger sind in diesem Zusammenhang die Testbedingungen unter denen der Tresor geprüft wurde. So ist ein Feuerschutz getesteter Safe nach LFS auf keinen Fall in der Lage, einen Schutz für Disketten und Computermedien zu gewähren, denn hier schützt nur der äußerst sensible Test nach DIS EN1047-1. Für Sie, als Käufer eines solchen Tresors, ist es entscheidend, zu wissen, dass Disketten und Datenbänder ihr „Gedächtnis“ schon bei einer Raumtemperatur von 50 Grad verlieren.

5.) Bauweise der Brandschutztresore: Die Tresortüre sowie der Tresorkorpus sind mit einer Feuerschutzisolierung befüllt. Diese ist nicht entflammbar und mindert die Temperaturerhöhung im Inneren des Safes. Feuerschutztresore beeindrucken durch ihre massive Optik. Jedoch ist von außen nicht zu erkennen, um welche Sicherheitsstufe es sich handelt. In dem Türfalz eines Tresors mit „richtiger“ Feuerschutzprüfung sind spezielle Quelldichtungen eingebaut, die im Falle eines Feuers aufquellen und den Safe anschließend luftdicht abschließen. Damit wird auch das Eindringen von Löschwasser wirksam verhindert.

6.) Der Unterschied:Es ist uns ein besonderes Anliegen, Sie mit dem Unterschied zwischen einem „feuerfesten Tresor“ und einem „Tresor mit Feuerschutz“ vertraut zu machen. Ein „feuerfester Tresor“ besteht aus einem nicht brennbaren Stahl, der Temperaturen bis zu 1.500 Grad Celsius standhalten kann. In Deutschland beinhaltet die Norm DIN 4102 lediglich das im und am Tresor verbaute Material. Der „Tresor mit Feuerschutz“ hingegen weist aktive Eigenschaften auf, die die Hitze des Feuers absorbieren. Die in der Innenwand eingelassene Feuerschutzisolierung, ist über die Dauer von 60 oder 120 Minuten imstande, die Temperaturen nicht in das Innere des Safes eindringen zu lassen und verhindert ebenso den Temperatur- Anstieg über ein erlaubtes Maß hinaus.

Da Sie die Qualität Ihres Brandschutztresores leider immer erst nach einem Brand beurteilen können, legen wir Ihnen nachdrücklich ans Herz, nur und ausschließlich zertifizierte Produkte nach EN 1047-1 zu kaufen! Denn die Kosten, die Sie bei einem Produkt mit minderen Qualitätskriterien sparen, stehen nach unserem Dafürhalten nicht in der Relation zu dem qualitativ hohen Standard, den Sie nach einer Feuerschutz Zertifizierung nach EN 1047-1, die halbjährlich überwacht wird, erhalten.

 

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