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Wertraum und eine Tresortüre - So geht Sicherheit

1.) Arten der Montage: Die Tresortüre unterscheidet sich in drei Arten bezüglich der Art der Zargen, beziehungsweise der Montage:

  1. Blockzarge
  2. Eckzarge
  3. Umfassungszarge

2.) Der Klassiker - 99 % unserer Kunden bestellen die Blockzarge: Hier wird die Wertraumtüre durch den Tresorrahmen verankert. Am Beispiel der Tresortüre „iS-Tresore Serie GE“ werden sieben Einschlaganker, bestehend aus der Sechskantmutter M12x150 DIN 931, sowie der Einschlaganker M12- A2K mit je einer Unterlegscheibe montiert. Drei Anker Stücke werden rechts und links, sowie ein Anker Stück oben verschraubt. Die Anker Öffnungen sind bei geschlossener Türe nicht zu sehen und können daher auch nicht manipuliert werden.

3.) Die Türschwelle:Bedenken Sie bitte, dass der Rahmen Ihres Wertschutzraumes auch nach unten aufträgt. Damit Sie sich dies besser vorstellen können, erklären wir unseren Kunden bei einer Tresortüren- Beratung, dass es sich um einen Tresor handelt, bei dem die Rückwand abgenommen wurde. Stellen Sie sich also vor, Sie liefen durch den Tresor hindurch. Meist sind es 30 Millimeter, die Ihre Wertschutztüre nach unten aufträgt. Sofern Sie dies mit einplanen oder am besten die Türe um 30 Millimeter absenken, vermeiden Sie die Stolperfalle, die durch unterschiedliche Höhen Ihrer Fußboden Aufbauten entsteht.

UNSERE WERTRAUMTÜRE SIND SEHR EINFACH EINZUBAUEN

4.) Das Mauerloch beziehungsweise Ihr Mauerdurchbruch: Fünfzig Prozent unserer Auslieferungen sind Standardmaße für Neubauten, aber fünfzig Prozent der Tresortüren sind Sonderanfertigungen. Gegen einen minimalen Aufpreis, passen wir die Tresortüre Ihrem bestehenden Mauerloch an. Bitte nutzen Sie dazu den Link rechts oben, der Sie zum Antragsformular für Ihr persönliches Tresortüren- Angebot führt. Durch die Anfertigung Ihres individuellen Sondermasses ersparen Sie sich einen hohen Arbeitsaufwand, der in keinem Fall in Relation zu dem geringfügigen Aufpreis Ihrer Maßanfertigung steht. Das Raster der Zertifizierung lässt eine gewisse, normgerechte Abweichung von meist fünfzehn Prozent nach oben und nach unten zu. Auch hinsichtlich der Tiefe der Zargen können wir Anpassungen vor nehmen. So besteht die Möglichkeit, die Zarge um ein Viertel auf die Türblattstärke zu reduzieren. Eine weitere Dezimierung ist jedoch nicht machbar, da ja die Bolzen auch noch in ihre Bolzenkammern schließen müssen.

 

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5.) Absicherung im Raum: a) Sollten Sie die Befürchtung vor dem Einschlusss in einen Tresorraum haben, empfehlen wir Ihnen die Verschluss- und Blockiersperre. b) Gegenden Panikraum raten wir zu der Variante mit zweiseitiger Tastatur und zweiseitigem Hebel. Wir empfehlen unseren Kunden darüber hinaus, immer für ausreichende Luftzirkulation zu sorgen und Telekommunikationsgeräte zu installieren. Sorgen Sie bitte auch für ein wenig Essen, aber vor allem für Getränke. Auch sollten Sie immer Schraubenzieher und einen Inbusschlüsselsatz zur Hand haben, um das Türblech auf der Innenseite der Tür demontieren zu können. Wir möchten Sie dringend um die Befolgung dieser Ratschläge bitten, denn es kann immer passieren, dass man durch Zufall eingeschlossen wird. Ist dies auch bisher, Gott sei Dank, keinem unserer Kunden passiert, so möchten wir auf jeden Fall, dass es auch so bleibt.

6.) Gummipuffer:Beim Öffnen der Tür um neunzig Grad, besteht bei einem großen Tresorgewicht die Gefahr, dass diese durch den Schwung gegen die Wand knallt. Sollte sich in solchen Fällen Ihre Hand zwischen Wand und scharfer Tresortürkante befinden, kann es zu starken Quetschungen kommen. Um solchen Fällen wirksam vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen die Wandmontierung eines Gummipuffers.

7.) Der Einbau der Tresortüre:Der Klassiker ist die Wertraumtüre als Blockzarge, die mit sieben Einschlagankern eingebaut wird. Richten Sie vorab die Türe aus und bringen diese ins Wasser. Am besten funktioniert dies, wenn Sie die Türe um 90 Grad öffnen und das Türblatt dann nach unten abstützen. Mit kleinen Hartholzplättchen (zum Beispiel aus der Glaserei, in der diese auch bei schweren Türen und Gläsern verwandt werden), können Sie den ganzen Tresortürverbund aus Türblatt und Türzarge ins Wasser bringen. Zur Verankerung der Wertschutzraumtür kann, entsprechend der baulichen Gegebenheiten, die Dübelmontage oder das Vergießen mittels Maueranker gewählt werden. Auch die Kombination Dübelmontage oder das Vergießen mittels beider Möglichkeiten ist zulässig. Wir, als Sicherheitsfanatiker, empfehlen Ihnen natürlich beides. Je aufwendiger und zeitintensiver die Montage ist, umso besser und sicherer sitzt die Türe danach im Mauerwerksverbund.

8.) Wertrauntüre mit Feuerschutz LFS30P:Hier muss für den geprüften und zertifizierten Feuerschutz unbedingt die Türe mit Beton vergossen werden. Bitte beachten Sie immer sorgfältig die Vorgaben der jeweiligen Bedienungsanleitung. Hier ein Auszug aus der Vorgabe zum Einbau. Vergießen:

  1. Die Tresortüre kann im verschlossenen oder geöffneten Zustand mit einem möglichst hochfesten Vergußmörtel vergossen werden. Bei geöffneter Tür muss diese durch Unterkeilen bei neunzig Grad Öffnungswinkel festgesetzt werden.
  2. Je nach Konsistenz des Vergußmaterials sollte geeignetes Schalmaterial verbaut werden.
  3. Die Vergußmasse bringen Sie nun gemäß der Verarbeitungsrichtlinien ein und verdichten sie durch Stochern oder Klopfen. Bitte setzen Sie keinesfalls einen Rüttler ein, da sich hierdurch die Fixierung verändern oder lösen kann. Verankern durch Dübelmontage:
  4. Durch die Verankerungsbohrungen bauen Sie die Dübel nach dem Durchstecksystem ein. Dabei achten Sie bitte darauf, dass sich der Türrahmen beim Anziehen nicht verziehen kann, und füttern eventuelle Hohlräume im Dübel-Bereich aus.
Funktionskontrolle: Nach dem Aushärten der Vergußmasse entfernen Sie die Verkeilungen und führen eine Funktionskontrolle durch, wobei Sie bitte gegebenenfalls die Einstellschrauben in den Türbändern nachstellen. Sicherheitshinweise: Die Vergußmasse muss lückenfrei und vollständig eingebaut sein, sonst ist die entsprechende Einbruchssicherheit nicht gewährleistet.

9.) Auszug aus einer Einbauanleitung ***Einsetzen und Ausrichten ***

  1. Prüfen Sie die Maße der Maueröffnung. Bei Verwendung der Maueranker müssen diese nach dem Aufbiegen ausreichend Platz in den Mauerwerktaschen finden. Bei Nutzung der Verankerungsbohrungen muss an den entsprechenden Stellen die Dübelmontage gemäß den Vorgaben des Dübel- Herstellers möglich sein.
  2. Die Tresortüre wird, mit dem Beschlag nach oben liegend, im verriegelten und verschlossen Zustand angeliefert. Bitte prüfen Sie im Anlieferungszustand den Verschlussmechanismus (Schloss - und Riegelfunktion).
  3. Positionieren Sie die geschlossene Tür in der Maueröffnung, und stützen Sie diese nach beiden Richtungen zuverlässig gegen Umfallen ab.
  4. Durch die seitlichen Schraubenlöcher kann die Tür durch das Verdübeln im Mauerwerk fixiert werden. Es ist weiterhin hilfreich, an geeigneten Stellen passende Holzkeile einzusetzen.
  5. Nach dem Fixieren können Sie die Tresortüre vorsichtig öffnen. Für den Freigang des Türflügels sollte mindestens ein Zentimeter Platz vorhanden sein.
  6. Der Türflügel muss in jedem Öffnungswinkel stehen bleiben. Er darf selbstständig weder ZU noch AUF schwenken.
  7. Die Türe sollte sich leicht schließen und verriegeln lassen. Bitte achten Sie auch darauf, dass der Spalt zwischen Tür und Rahmen ein einheitliches Maß aufweist.

 

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10.) Waffenraumtüre:Hier empfehlen wir Ihnen, das Waffengesetz genau zu studieren. Die Klasse 1 wird nach EN 1143-1 als Optimum für die private Waffenaufbewahrung angesehen. Lassen Sie sich nicht auf einen faulen Kompromiss ein, und nutzen Sie auch diese Klasse. Die Waffenraumtüre der Stufe B ist in der Regel deutlich komplizierter zu montieren, so dass Sie, unter Einbeziehung der Berechnung Ihrer Arbeitszeit, häufig günstiger fahren, wenn Sie die einfacher zu installierende Waffenkammertüre der Klasse 1 verwenden.

Zum umgebenden Mauerwerk des Waffenraums: Als gleichwertiges Mauerwerk gelten insbesondere: Beton-, Ziegel- oder Kalksandstein in der entsprechend geforderten Nenndicke, beziehungsweise geprüfte, zertifizierte Wand-, Boden- u. Deckenelemente (Wertschutzraum in modularer Bauweise). Nicht geeignet sind dagegen zum Beispiel: Gasbeton, Bimsstein, Glasbausteine.

Hier finden Sie unsere Übersicht für:

Tresortüren mit Zertifizierung

Geprüfte und überwachte Wertraum Qualität.

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