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Die Feuerschutztresor Vorteile:

  • Sicherheit vor 2 Gefahren: Professioneller Schutz vor Diebstahl und Spionage und Sicherheit vor Feuer und Brandgasen für Ihre wichtigen Dokumente und Unterlagen.
  • Preiswert: Der Schutz Ihrer Wertgegenstände mithilfe von Tresoren ist heutzutage nicht mehr teuer. Durch eine schlanke und effiziente Firmenstruktur und gut verhandelten Einkaufspreisen können wir Ihnen immer sehr gute Konditionen bieten.
  • Persönlich & Diskret: Bei uns erhalten Sie alle Dienstleistungen rund um das Thema „Tresore“ aus einer Hand, angefangen von der Beratung sowie dem anschließenden Angebot, bis hin zur Lieferung und Aufstellung bei Ihnen vor Ort. Natürlich montieren wir Ihren Safe auch fachgerecht.
Feuerschutztresor Übersicht

Dokumententresor 60 Minuten

Dokumententresor 120 Minuten

Dokumententresor 30 Minuten

Tresore in Stufe B mit Feuersicherheit mit 60 & 120 Minuten

Dokumentensafe in Klasse 0

Feuerschutztresor Klasse

Brandschutztresor Klasse 2 mit 60 & 120 Minuten Feuerschutz
Tresor feuerfest Klasse 3 bis 6

1.) Die Definition:

Der Feuerschutzsafe oder Feuerschutztresor ist im heutigen Sprachgebrauch ein besonders befähigtes Wertschutzbehältnis. Es gewährt dem schützenswerten Gut nämlich nicht nur eine wirksame Einbruchsicherung (Schutz vor gewaltsamer Öffnung), sondern auch einen besonderen Schutz gegen Feuer, Brand und Brandfolgen. Diese ergänzende Fähigkeit von dem Feuerschutztresor oder Feuerschutzsafe erklärt sich durch die besondere Konzeption und Konstruktion dieser feuertauglichen Wertschutzbehältnisse. So genannte Wärmebrücken werden beispielsweise ganz gezielt vermieden und eine Isolation in diesen mehrwandigen Modellen verschafft den Schutzraum, welcher sogar wahre Feuersbrünste überstehen kann.

Vergleich über den Feuerschutz für Papier nach Europäischer Norm

Der Feuerschutztresor Test nach EN 1047-1

  • LFS 30 P = nach EN 15659. Da sind 30 Minuten lineare Temperatur ohne Abkühlphase für Papier bei Temperaturen bis 843°C ohne Sturztest.
  • LFS 60 P = nach EN 15659. Da sind 60 Minuten lineare Temperatur ohne Abkühlphase für Papier bei Temperaturen bis 843°C ohne Sturztest.
  • S 60 P = nach EN 1047-1. Das sind 60 Minuten mit Feuerstoßprüfung (Simulation von brandreellen Temperaturschwankngen) zzgl. Abkühlphase feuersicher für Papier bei Temperaturen bis 1090°C inkl. Sturztest & Löschwassertest.
  • S 120 P = nach EN 1047-1. Das sind 120 Minuten mit Feuerstoßprüfung (Simulation von brandreellen Temperaturschwankngen) zzgl. Abkühlphase feuersicher für Papier bei Temperaturen bis 1090°C inkl. Sturztest & Löschwassertest.

Diese Aussagen der Tresorhersteller werden auch bewiesen, denn die Europanorm EN 1047-1 wird hier herangezogen, um die besagte Feuertauglichkeit zu prüfen. Die Prüfung unternehmen staatliche und amtliche Materialprüflabore, wie beispielsweise das an der TU in Braunschweig beheimatete Labor für Massivbau und Brandschutz (IBMB). Dieses unabhängige Institut wendet also die Richtlinien der Europanorm EN 1047-1 an, um einen Prüfkandidaten genau unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls (nach bestandenen Prüfungen) auch entsprechend zu klassifizieren und zu zertifizieren.

2.) Feuerschutz ist nicht gleich Feuerschutz::

Bei diesen Tests handelt es sich um eine Reihe von sehr brandrealistischen Testverfahren, bei denen der Proband zunächst im Prüfraum bei über 1000° C direkt beflammt wird. Diese Beflammung währt, je nach Feuerschutzklasse, 30, 60 oder gar 120 Minuten lang. Die Innentemperatur von dem Feuerschutztresor darf dabei einen zulässigen Maximalwert (schwankt, je nach Klasse zwischen 30° C und 150° C) an Temperaturerhöhung nicht überschritten werden. An kritischen Punkten platzierte Sensoren greifen hier permanent im Innern von dem Feuerschutztresor während der gesamten Prüfphase die Werte ab. Ein folgender Sturztest von einem Punkt 9,15 m über einer Prüfunterlage aus Steinen soll den kompletten Einsturz eines Gebäudes als Brandfolge simulieren, bevor die geprüften Modelle von Feuerschutztresor dann ein weiteres Mal einer direkten Beflammung ausgesetzt werden. Zu keinem Zeitpunkt dürfen dabei die als kritisch eingeschätzten Temperaturwerte erreicht werden.

Der Feuerschutz der Feuerschutztresor Modelle ist graduell dem Bedarf angepasst. Während zu schützendes Gut aus Papier (Banknoten, Dokumente und Wertpapiere) noch einen Temperaturanstieg von 150° C vertragen können, sind zum Beispiel die Datenträgermedien moderner EDV gestützten Betriebe nur in der Lage, einen Temperaturanstieg von 30° C oder 50° C (je nach Beschaffenheit der Medien, siehe hierzu die Empfehlungen der Datenspeicherproduzenten) schadlos zu verkraften. Das Team von Experten im Hause www.datentresor.com gewährt jedem Interessenten eine kostenfreie und auch unverbindliche Fachberatung rund um den Feuerschutztresor und die verschiedenen Feuerschutzkategorien.

Neben dem Feuerschutz hat Ihr Feuerschutztresor natürlich auch die üblichen und tresortypischen Sicherheitsmerkmale aufzuweisen. Ein Widerstandsgrad oder eine Schutzstufe wurde in der Regel nach der zuständigen EN ermittelt und ein ECB-S (European Certification Board for Security Systems) Zertifikat erteilt. Von diesem geprüften Widerstandsgrad gegen gewaltsames Öffnen, ist auch die maximale Summe der Versicherbarkeit bei den einschlägigen Sachversicherern abhängig.

Ingo Schonert Tresore = 30 Jahre Tresorfachhandel

Bei dem kompetenten, fachkundigen Unternehmen „Ingo Schonert Tresore“ sind persönliche Beratung und Diskretion Trumpf! Sie erhalten alle Serviceleistungen bei uns aus einer Hand!

Refugium ist ein Begriff aus dem Latein für eine sichere Zuflucht und einen sicheren Schutzraum. Ein solches Refugium bietet ein Feuerschutztresor den brennbaren Dokumenten aus Papier, wie zum Beispiel auch Banknoten, Wertpapieren oder Urkunden und Verträge. Während beispielsweise ein Unternehmer seine Tageseinnahmen oder wichtigen Unterlagen diesem Schutzraum anvertraut, bringt der Privatmann dort vielleicht seine Grundbesitzurkunden oder Sparbücher und anderes schützenswerte Gut unter. Der Feuerschutztresor verbindet die tresortypischen Charakteristiken und Merkmale des Einbruch- und Diebstahlschutz mit den Gefahren, welche zum Beispiel durch einen Zimmerbrand oder ein Feuer im Gebäude ausgehen. Eine Verlustmöglichkeit durch Brandgefahren kann sehr wirksam durch den Einsatz von dem Feuerschutztresor eingegrenzt werden und obendrein schützt dieser Eingelagertes gegen Verlust durch Diebstahl bei einem Einbruch. Der natürliche Widerstand des Feuerschutztresors gegen gewaltsame Versuche der Öffnung wird in Fachkreisen auch als Schutzklasse bezeichnet. Mit steigendem Widerstand erhöht sich hier diese Schutzklasse. Sachversicherer bedienen sich übrigens exakt dieser Schutzklassen, um eine Versicherbarkeit von Tresorinhalten festzusetzen.

Nach der Europanorm EN 45011 wird heutzutage ein ECB-S Produktzertifikat (Einbruchschutz, nicht Feuertauglichkeit!) vergeben, dieses ersetzt die früher einmal üblichen VDMA Stufen und VdS Grade der Schutzklassen und ist gleichbedeutend mit der ebenfalls aktuellen VdS-Euro Graduierung des Einbruchschutzes. Eine korrespondierende Prüfplakette finden Sie auf der Innenseite der Tür des Tresors angebracht.

Das ECB-S Zertifikat für den Feuerschutz von Ihrem Feuerschutztresor wird nach der Europanorm EN 1047-1 als Richtlinie erstellt und ebenfalls durch ein Prüfsiegel auf der Innenseite der Tresortüre dokumentiert. Experten betrachten die EN 1047-1 übrigens als echten Härtetest unter sehr realistischen Brandbedingungen und nicht als Gefälligkeit der anerkannten und unabhängigen Prüfinstitute den Herstellern für Feuerschutztresor Modellserien gegenüber, damit diese ein weiteres Kleberchen an ihre Wertschutzschränke heften, um marktfähiger zu sein. Kaum eine andere Prüfmethodik erreicht den Grad an realistischer Feuerschutztauglichkeit der Europanorm EN 1047-1, auch keine amerikanische (UL 72) oder schwedische (NT Fire 017) Industrienorm.

Den Feuerschutztresor gibt es passend und bedarfsgerecht für jeden Anwendungsbereich. Verschiedene Grade des Feuerschutzes korrespondieren mit dem spezifischen Bedarf aufzubewahrender oder einzulagernder Güter. Solche mit dem Zusatz "P" in der Klassifikation, gelten als sicher für Papierdokumente aller Art, nicht aber für Datenträgermedien und Datenspeicher aus einer EDV. Diese benötigen, je nach ihrer Beschaffenheit, einen Feuerschutztresor der Klassifizierung "D" oder "DIS". Die höhere Feuerschutzklasse beinhaltet selbstverständlich alle niedriger eingestuften Klassen, nicht aber im umgekehrten Falle. Erlaubte Temperaturerhöhungen im Brandfalle im Tresorinneren sind gestaffelt. Bei der Klasse "P" dürfen es 150° C sein (unbedenklich für Papiere), die Klasse "D" bietet eine maximal gestattete Erwärmung um 50° C und die Königsklasse "DIS" limitiert den Temperaturanstieg auf 30° C. Somit ist ein "DIS" geprüfter Feuerschutztresor selbst für empfindlichste Datenträger (Disketten) und elektronische Bauteile von Computern (Festplatten) zur Archivierung und Einlagerung tauglich.

3.) Ist Feuerschutz bei einem Tresor generell sinnvoll?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir, das professionelle Team von www.tresore.net, empfehlen Ihnen in allen Fällen die Anschaffung eines Dokumententresors und Datensafes mit Feuerschutz! Viele Menschen denken bei dem Begriff „Dokumententresor“, der auch oft „Feuerschutztresor“ oder „Brandschutztresor“ genannt wird, in erster Linie an den Schutz von Schmuck und anderen Wertsachen. Aber darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer schützenswerter Dinge, die in einem solchen Behältnis aufbewahrt werden können. An dieser Stelle sind beispielsweise folgende wichtige Dokumente zu nennen:

Versicherungspolicen und andere Versicherungsunterlagen
Zeugnisse
Geburtsurkunden
Stamm- und andere Familienbücher
Pässe
Bankunterlagen
Unwiederbringliche Briefe und Fotos
Sparbücher und andere Bankunterlagen
Notariell beglaubigte Schriftstücke
und diverse weitere Unterlagen und Dokumente, deren Verlust besonders unangenehm ist.

Dabei ist die Anschaffung eines feuerfesten Dokumententresors für Papier nicht nur für Privathaushalte sinnvoll, sondern auch in geschäftlicher Hinsicht besteht meist die Forderung der Versicherungsgesellschaften nach einem Behältnis mit Feuerschutz, wie beispielsweise einem Datensafe als Schutz vor dem Verlust von Datenträgern und Papier. Falls nämlich besonders schützenswerte Geschäftspapiere oder andere Dokumente, die wichtige geschäftliche Daten enthalten, durch einen Brand vernichtet werden sollten, drohen Ihnen, neben dem Verlust bedeutsamer Papiere und Daten, in der Regel auch zeitraubende Behördengänge zur Wiederbeschaffung. Solche Verluste jedoch müssen nicht sein! Daher raten wir Ihnen, als Tresorspezialisten von www.tresore.net, Ihre Dokumente und Datenträger immer in einem Feuerschutz-Behältnis aufzubewahren, da dieses wirkungsvoll vor Hitze, Brand und auch vor durch Feuer entstehende Gase schützt.

Leider tummeln sich zunehmend auf dem Markt immer mehr Billig-Anbieter, die vollmundig von „feuerfesten Tresoren“ sprechen und diese zu einem verführerisch günstigen Preis anbieten. Lassen Sie sich auf keinen Fall dazu verleiten, solchen pseudo-preiswerten Offerten den Vorzug vor dem Tresor- Erwerb eines durch langjährige Erfahrung erprobten Fachbetriebes zu geben. Denn das Unternehmen „Ingo Schonert Tresore“ bietet Ihnen durch anerkannte Institutionen geprüfte Modelle, auf deren Funktion Sie sich immer verlassen können, zu einem äußerst fairen Preis-Leistungs-Verhältnis an!

Spezielle fachgerechte Modelle verfügen darüber hinaus auch über eine erstklassige Dichtung, die den Safe wirksam vor Löschwasser schützt. Daher raten wir Ihnen dringend zum Schutz Ihrer wichtigen Dokumente und Datenträger, sich für den Kauf eines unserer hochwertigen Wertschutzbehältnisse zu entscheiden! Schon ab einen Betrag von 800,00 Euro ist ein solcher Erwerb möglich. Dabei entscheiden Sie sich für Modelle aus dem Fachunternehmen „Ingo Schonert Tresore“, die ebenso mit einem effizienten Einbruchschutz ausgestattet sind. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Zahl der Einbrüche mit jedem Jahr beinahe kontinuierlich erhöht, ist ein solches Behältnis mit einer zusätzlichen Sicherheit einfach das „Gebot der Stunde“!

4.) Schützt jeder Feuerschutztresor auch gegen Löschwasser?

Ein feuerfester Safe, genauer gesagt, ein Tresor mit Feuerschutz, besitzt meist zwei charakteristische Besonderheiten in Bezug auf seine Bauweise. Zum einen sind Korpus und Tür mit nicht brennbarem Feuerschutzmaterial versehen, das keine Wärme leitet. Auf diese Weise bleibt die Temperatur im Inneren während eines Brandes relativ stabil.

Zum zweiten befindet sich zwischen Tür und Rahmen ein Feuerfalz, der bei einem Brand aufquillt und damit das Innere des Safes luftdicht versiegelt. Dieser Falz dient jedoch nicht lediglich dem Erhalt der Innentemperatur, sondern schützt auch vor dem Eindringen des Löschwassers.

Umgangssprachlich hat sich der Begriff „feuerfest“ für Wertschutzbehältnisse mit Feuerschutz zwar eingebürgert, trifft aber nicht exakt den wesentlichen Punkt. Gemäß der DIN 51 600 sind Werkstoffe dann feuerfest, wenn sie Temperaturen von über 1.500 Grad Celsius standhalten. Dies betrifft jedoch lediglich das Material an sich. Das heißt im Klartext, wenn ein Anbieter einen „feuerfesten Tresor“ präsentiert, offeriert er einen Tresor, der selbst nicht brennbar ist. Damit jedoch wird über die Sicherheit des Inhaltes vor den Flammen und der dadurch entstehenden Hitze im Inneren keine Aussage getroffen. Wenn Sie also auf der sicheren Seite sein möchten, sind ausschließlich beispielsweise ECB-S zertifizierte Behältnisse, deren Zertifikat sich an der Innenseite der Tresortüre befindet, wirklich aussagekräftig. Denn dieses Gütesiegel besagt, dass das Wertschutzbehältnis nicht nur an sich feuerfest ist, sondern auch für seinen Inhalt einen echten Feuerschutz bietet.

5.) Was ist ein Feuerfalz?

Der Feuerfalz wird bei Tresoren mit wirklichem Feuerschutz, die auch den Inhalt effizient vor den Auswüchsen eines Brandes schützen, zwischen Tür und Rahmen angebracht. Dieser quillt im Brandfall auf und versiegel so luftdicht den Innenraum. Er dient damit dem Temperaturerhalt im Inneren des Safes und schützt gleichzeitig die im Tresor befindlichen Gegenstände vor dem Eindringen des Löschwassers.

6.) Ist es auch bei einem Wandtresor empfehlenswert, sich für ein Modell mit Feuerschutz zu entscheiden?

Ein Wandtresor, wie alle anderen Wertschutzbehältnisse auch, ist erst einmal zum Schutz vor Diebstahl wichtig. Denn auch ein solcher Safe dient zur Aufbewahrung Ihrer Wertsachen, der sicheren Unterbringung von Geld oder wichtigen Dokumenten, Bildern und anderen unwiederbringlichen persönlichen Gegenständen. Bauliche Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass der Wandtresor meist nicht durch einfache Wegnahme aus Ihren Räumlichkeiten entfernt werden kann, und auch die Öffnung durch unbefugte Dritte ist in der Regel unmöglich. Ein effektiver Feuerschutz ist jedoch ebenso wichtig. Denn wenn beispielsweise wichtige Dokumente durch ein Feuer zerstört werden, ist dies für Sie häufig mit ungezählten Behördengängen und so mit einem immensen Zeitaufwand für die Wiederbeschaffung, ganz zu schweigen von den Kosten, verbunden. Achten Sie daher bitte besonders darauf, dass gerade Ihr Möbeltresor, wie ein Wandtresor auch genannt wird, über einen ausreichenden Einbruchschutz, mindestens jedoch über eine Widerstandsklasse nach VDS verfügt. Weiterhin ist ein wirklich hochwertiger Wandtresor zusätzlich mit einer Feuerschutzstufe ausgestattet, die Ihren Inhalt für eine bestimmte Zeit vor den Auswirkungen von Hitze und Feuer bewahrt.


7.) Welcher Unterschied besteht zwischen einem Feuerschutztresor für Papier und einer solchen Konstruktion für magnetische Speichermedien?

Beide Safe- Arten haben eine unterschiedliche Konstruktion, um ihren Inhalt perfekt vor Feuer zu schützen. So verfällt Papier bei ungefähr 177 Grad Celsius, währen Speichermedien bereits ab einer Temperatur von circa 52 Grad Celsius Schaden nehmen. Generell sind magnetische Speichermedien äußerst empfindlich und können leicht beschädig werden. Darüber hinaus sind sie schon bei geringen Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit besonders anfällig. So raten die Produzenten dieser Medien, sie maximal Temperaturen von 52 Grad Celsius sowie einer Luftfeuchtigkeit von maximal 85 % auszusetzen.
Auf keinen Fall eignen sich Feuerschutztresore für Papier zum Schutz Ihrer magnetischen Speichermedien, da sie bei unterschiedlichen Temperaturen beschädigt werden. So sind Feuerschutztresore für magnetische Speichermedien, die auch „Datenschutztresore“ genannt werden, so konstruiert, dass die Luftfeuchtigkeit auf jeden Fall unter 85 % bleibt, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

8.) Die Feuerschutzeigenschaft eines Tresors: Wie wird sie bestimmt?

Zu der Spezifizierung existieren verschiedene Teststandards. Auf dieser Basis werden die Zertifikate für Feuerschutz vergeben. Der Dokumententresor und der Feuerschutztresor für Papier unterscheiden sich wie folgt, wobei die Angaben die unverbindlichen Richtwerte der Versicherungsgesellschaften abbilden. Daher ist es empfehlenswert, wenn Sie im Vorfeld immer mit Ihrer Versicherung sprechen.
Der Feuerschutz nach S 60, 120 P, beziehungsweise DIS:
Hier werden Tresore einer Feuersicherheitsprüfung unterzogen, die auch unter den extremsten Bedingungen sicherstellt, dass die Beschädigung des Inhalts ausgeschlossen ist. Diese Safes werden dabei 60 Minuten beziehungsweise 120 Minuten lang einer Temperatur von 1090 Grad Celsius ausgesetzt. Wertschutzbehältnisse der Bauarten S 60 sowie 120 P dürfen während dieser Prozedur in ihrem Inneren nicht mehr als 170 Grad Celsius erreichen. Bei Prüfungen der Klasse DIS sind lediglich 50 Grad Celsius erlaubt. Wertschutzbehältnisse der Klassifikation „P“ schützen zum Beispiel hitzeempfindliche Akten, Papierdokumente, Namensaktien und Sparbücher. Keinen Schutz jedoch bieten sie solchen Papierarten, bei denen ihre Informationen unter 170 Grad Celsius verloren gehen. Mit „DIS“ klassifiziert der Fachmann Tresore, die hitze- sowie feuchtigkeitsempfindlichen Datenträger schützen müssen, wie beispielsweise CDs, Disketten sowie Streamer- Tapes (Bandlaufwerke). Sie schützen jedoch nicht solche Gegenstände, bei denen Informationen schon unter 50 Grad Celsius verloren gehen.
Fazit:
S 60 DIS: Feuersicherheit für Datenträger, 60 Minuten, geprüft bei 950 Grad Celsius.
S 120 DIS: Feuersicherheit für Datenträger, 120 Minuten, geprüft bei 1090 Grad Celsius.
S 60 P: Feuersicherheit für Papiermedien, 60 Minuten, geprüft bei 950 Grad Celsius.
S 120 P: Feuersicherheit für Papiermedien, 120 Minuten, geprüft bei 1090 Grad Celsius.

Alle Datensicherungsschränke, Datensicherungscontainer, Datensicherungsräume und Disketteneinsätze nach EN 1047- 1 respektive EN 1047-2 müssen einer solchen Feuerwiderstandsprüfung zur Ermittlung der Temperaturerhöhung im Innenraum der Tresore unterworfen werden. Auch ein Tresor mit Feuerschutz muss, wie gezeigt, solche Prüfungen „bestehen“, damit Sie sich auf den Schutz Ihrer wertvollen Dokumenten auch bei einem Feuer immer verlassen können!

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