Tresortüre: Die Übersicht der Tresortüren

Mit einer einzigen Türe können Sie bei richtiger Verwendung und Einbau den ganzen Raum mehr oder weniger wie ein Wertbehältnis nutzen. Diese Türen können Sie auch als Abschluss für Waffenräume ( Waffenraumtüre ) verwenden, somit Ihre Waffen (Kurzwaffen, Langwaffen und Munition) dem Waffengesetz entsprechend aufbewahren. Die von uns angebotenen Tresortüren entsprechen alle einem Höchstmaß an Qualität und Verarbeitung. Aber die Türen können nur richtig sichern wenn Sie fachgerecht eingebaut werden. Wir bitten sie daher ganz penibel und genau beim Einbau Ihrer Wertraumtüre vorzugehen. Lesen Sie bitte dazu die Montageanleitung genau durch. Bitte lesen Sie dazu die Passagen im neuen Waffengesetz genau durch um zu erfahren welche Türe für Sie in Frage kommt. Die von uns angebotene Tresortüre bzw. Archivtüre hat meist ein Standardmaß. Falls Sie aber eine Tresortüre mit anderen Abmessungen benötigen schicken Sie uns bitte ein Fax mit einer Skizze, wir unterbreiten Ihnen dann ein Angebot für Ihre individuelle Türe. Der Einbau ist aber mit relativ wenig Zeitaufwand machbar. Für nicht fachgerechten Türe können wir keine Haftung übernehmen. Hier finden Sie ein paar Wissensinformation zur Tresortür.

Wertraumtür - Anfrage

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beratung
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  • Top: 1.) Lieferzeit nur 3-4 , bei eiligem Bedarf 2 Wochen Lieferzeit. 2.) Preis der VdS 1 Türe ist unschlagbar. 3.) Sonderwünsche können kostengünstig und schnell realisiert werden
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  • Mit Feuerschutz: Diese Tresortüren besitzen einen zusätzlichen Fuerschutz nach LFS30P. Dies ist ein 30-Minütiger Feuerschutz für Papier bis 840 Grad.
  • DRFKlasse 1 + LFS 30P
  • ROLKlasse 3 + LFS 30P
  • LOHKlasse 4 + LFS 30P
  • AMLKlasse 5 + LFS 30P
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  • Die Serie AVi ist eine doppelwandige Tresortüre, die Serie AT ist eine doppelwandige Tresorraumtüre.
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  • Müller-Safe hat eine nach innen aufgehdende Türe im Tresor-Portfolio. Besonderheit: Öffnung nach innen.
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  • Stückrad Tresortüren zeichen sich durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität und ein angenehmes Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Segment aus.
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  • Die ModuleGuard Wertschutztüren sind in den Widerstandsgraden II und III nach EN 1143-1, ECB•S, für Einbruchschutz zertifiziert.
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  • Format Tresorbau bietet auch die Tresortüre an, leider aber nur in Anlehnung an aktuelle Normen, somit werden diese Türen nur ohne Plaketten augegeliefert.

Der Einbau der Archivtüre:

sollte auf jeden Fall nach den Einbauvorschriften der Hersteller bzw. nach den Vorschriften des Verbands der deutschen Sachversicherer (VdS)erfolgen. Geliefert werden können die Tresortüren mit einer Eckzarge, aber auch mit einer Umfassungzarge. Bei der Umfassungszarge wird zur Anfertigung ein Mauerquerschnitt mit genauen Maßen benötigt. Bedeutung des Tresorraums: Bei einer Bank ist der Tresorraum ein Eckpfeiler im Sicherheitskonzept. Die Sicherheit des Tresors steht auf zwei Beinen, dem mechanischen Widerstand gegen Angriffe und der Alarmdetektion. Die folgenden Gründe verlangen deshalb eine sorgfältige Wahl der Tresorkonstruktion:

Mechanischer Widerstand:

Wie sicher ist Ihr Beton?

Armierte Betonkonstruktionen galten bis heute als äußerst wirksam gegen jegliche Angriffsarten. In den vergangenen Jahren haben sich aber die Bearbeitungsmethoden von Beton, besonders wegen den vermehrten Abbrucherfahrungen, rasch entwickelt. Beton ist heute gegenüber früher mit viel geringerem Aufwand an Material und Zeit und mit einem Minimum an Lärmemissionen überwindbar. Der Begriff "Unüberwindbarkeit", der diesem Baustoff zugeordnet wird, ist nur noch bedingt haltbar. Aber nicht nur die Bearbeitungstechniken von Beton haben sich verbessert, auch das Vorgehen der Täterschaft ist raffinierter geworden. In mehreren Fällen waren generalstabsmäßig organisierte und modern ausgerüstete Gruppen von Einbrechern am Werk, die Tresoranlagen ausräumten obwohl Alarmanlagen vorhanden waren. Alarmanlagen lassen sich manipulieren oder die Uebertragung zur Interventionsstelle kann unterbrochen werden. Einbrüche in Tresoranlagen lassen sich heute kaum mit konventionellen Mitteln wie Meissel, Hammer und Spitzhammer, sondern vor allem mit Sprengstoffen, Sauerstofflanzen und mit Diamantkronenbohrern wirkungsvoll durchführen. Die heute noch verbreitete Meinung, dass armierte Betonkonstruktionen von 30 - 40 cm Stärke einen ausreichenden Schutz bieten, ist mit dem Aufkommen moderner Werkzeuge längst überholt. Heute lassen sich solche Konstruktionen in äußerst kurzer Zeit überwinden. Dickere Konstruktionen erhöhen zweifelsohne die Sicherheit. Versuche mit Diamantkronenbohrern zeigen jedoch, dass selbst eine Verstärkung um einige Dezimeter die Bohrzeit unwesentlich verlängert. Neuste Betonabbruch-Systeme, wie Diamant-Seil-Säge, Wasserstrahlschneiden, Laser, etc. sind keine echte Gefahr für eine Tresoranlage, weil die notwendigen Installationen nicht transportierbar sind oder die nötigen Anschlüsse für den Energiebedarf nicht ausreichen.Die Konsequenz daraus heißt: Sicherheitsarmierungen einsetzen!

Anforderungen an eine moderne Sicherheitsarmierung

Wir sind der Ansicht, dass eine moderne Sicherheitsarmierung die folgenden Merkmale aufweisen muss: Den Angreifer vom Angriffsbeginn an kontinuierlich bis zum gewünschten Durchbruch hemmen und sich nicht nur auf punktuellen Widerstand verlassen, da ein solcher leicht überwunden werden kann. Allen wichtigen Angriffsarten (Kronenbohrer, Sprengen, Sauerstofflanze) möglichst gleichwertigen Widerstand entgegen setzen und nicht nur auf eine Angriffsart ausgelegt sein. Nach dem Betonieren soll das Sicherheitsarmierungssystem nicht einfach und im Detail reproduzierbar sein, weil sonst der Angriff zu leicht geplant werden kann und es soll aus Materialien bestehen, deren Qualität einfach überprüft werden kann. Auf der Baustelle von jedem Baumeister ausführbar sein, weil die Montage einfach und überblickbar ist. Jeder Grundrissform angepasst werden kann, ohne dass Sicherheitslücken entstehen, z. B. bei Lüftungsrohrbündeln, im Türbereich und bei Schalungsbindestellen. Die Konstruktionsstärken sollen gegenüber konventionell gesicherten Anlagen reduziert werden können und wirtschaftliche Vorteile erbringen. Der Widerstand gegen Angriffe soll besser sein als bei konventionell armierten Konstruktionen